Julian Puffe (Kawasaki): «Das lange Warten nervt!»

Von Andreas Gemeinhardt
Superstock 1000
Mit dem Heimrennen auf dem Lausitzring endet im September für Julian Puffe (AgroOn-Benjan-Kawasaki) und seine Mitstreiter des Superstock-1000-Cups die dreimonatige Sommerpause.

«So eine lange Pause ist natürlich nicht optimal», meint der 20-jährige Schleizer. «Das lange Warten nervt und auch der Rest unserer Saison ist in Etappen aufgeteilt, wo einige Termine sehr eng beieinander liegen und danach oft endlose Pausen folgen. Ich habe die Zeit mit einem Gaststart in der IDM Superstock 1000 und mit Supermoto-Training überbrückt.»

«Außerdem testeten wir zwei Tage auf dem Lausitzring. Das hat mir sehr geholfen, meinen Fahrstil zu verbessern und das Bike speziell auf diese Strecke abzustimmen. Von Kawasaki gab es ein Update, welches mir auf jeden Fall zum Rennen hilfreich sein wird.»

Nach einem Tag Pause, ging es am 20 August für «Puffy» und sein Team AgroOn-Benjan-Kawasaki sofort weiter nach Frankfurt an der Oder. Dort veranstaltete die Dorna ein Pre-Event für den Superbike-Weltmeisterschafts-Lauf auf dem Lausitzring.

«Zusammen mit den WM-Fahrern Markus Reiterberger, Xavi Fores und Karel Abraham, durfte ich auf einem abgesperrten Straßenstück meinen Sport präsentieren», freute sich Puffe. «Wir haben ein paar Wheelies und Burn-outs gemacht. Die Veranstaltung kam super gut an und sehr viele Schaulustige kamen vorbei, um sich das Spektakel anzuschauen. Nach einem Bühnenauftritt und einer Autogrammstunde, stellten wir uns noch den Fragen der Fans.»

Zur sechsten Runde auf dem Lausitzring will Puffe sein Punktekonto aufstocken. «Nachdem wir am Saisonbeginn große Probleme hatten, gab es anschließend einen deutlichen Aufwärtstrend und ich konnte den Lauf in Donington Park als Zwölfter beenden. Jetzt freue ich mich natürlich auf mein Heimrennen, wo ich endlich mal wieder mit dem PKW zur Strecke anreisen kann.»

«Ich verspüre keinen allzu großen Druck, denn es war von vorn herein klar, dass meine Rookie-Saison im Superstock-1000-Cup erst einmal ein Lehrjahr für mich ist. Damit habe ich den Kopf vor diesem Event frei. In Donington Park haben wir bewiesen, dass Platzierungen in den Punkterängen möglich sind und genau das wird auch das Ziel für mein Heimrennen auf dem Lausitzring sein.»

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