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Cooper Webb (KTM/P2): «Die WM beginnt jetzt erst»
Das umstrittene Manöver von Cooper Webb (KTM) gegen Ken Roczen (Honda) warf den WM-Leader gleich in der ersten Runde zurück. Webb konnte weiter Boden gutmachen und sieht sich in der Offensive.
US-Supercross
Im Artikel erwähnt



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Das Manöver von Cooper Webb (KTM) gegen WM-Leader Ken Roczen (Honda) am letzten Wochenende sorgte für Gesprächsstoff. In der zweiten Kurve hatte Webb Roczen nach außen abgedrängt, so dass der Deutsche die Streckenbegrenzung touchierte und mehrere Plätze zurückfiel.
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"Eli [Tomac] war nach der ersten Kurve innen und Ken [Roczen] außen. Ich befand mich nach dem Start genau zwischen den Beiden und wir waren gleichauf, als wir in Turn 2 einbogen", erinnert sich Webb. "Ich wollte lediglich sicherstellen, dass ich vor Ken in die erste Runde gehe." Auf die Frage, ob er mit Roczen über den Zwischenfall gesprochen hat, antwortete Webb: "Er hat mir gleich nach dem Rennen ein paar Worte zugerufen, die ich aber nicht genau verstanden habe. Was ich aber gesehen habe war, dass es ihn eigentlich gar nicht zu sehr aufgeregt hat. Er ist in diesem Jahr sehr auf sich selbst konzentriert." Webb ist auf dem Wege, vielleicht schon im nächsten Rennen die WM-Führung zu übernehmen. Er liegt nur noch 2 WM-Punkte hinter Roczen auf Rang 2. Wenn Webb am Ende der Saison Weltmeister würde, könnte die Aktion von Daytona die entscheidende Wendung gewesen sein. Wie beurteilt Webb selbst die Situation? "Ja, ich denke, das ist so. Jedes Rennen ist natürlich wichtig. Doch es wird auch immer wieder gesagt, dass die WM in Daytona erst richtig beginnt. Wir müssen noch eine Vielzahl von Rennen fahren [Anm.: von 17 WM-Läufen sind derzeit 9 absolviert]. Jeder Punkt zählt am Ende. Der Tag von Daytona war möglicherweise entscheidend für den Ausgang der WM. Ich konnte mit Rang 2 hinter Eli Tomac das Beste aus der Situation machen. Ehrlich gesagt, lief es den ganzen Tag über nicht einmal so gut und deshalb war ich mit Rang 2 am Ende wirklich sehr zufrieden. Und deshalb könnte es gut sein, dass wir später feststellen können, dass das Rennen von Daytona die entscheidende Wendung gebracht hat."
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Tatsache ist, dass Roczen auf dem Podium alles andere als tiefenentspannt reagierte, als er auf Webbs Manöver angesprochen wurde. "Es sind immer die gleichen Spielchen, die er spielt. Aber er soll wissen, dass nicht nur er so etwas tun kann."
Die Lage bleibt vor dem 10. WM-Lauf in Arlington angespannt und hitzig. Roczen holte sich noch auf dem Podium schnell wieder ein und erklärte, was er jetzt zu tun gedenkt: "Ich werde mich ausschließlich auf mich selbst konzentrieren und fokussiert bleiben. Es sind noch viele Rennen zu fahren." Roczen ist clever genug, um zu wissen, dass Revancheakte nichts bringen und auf einer Supercrossstrecke zudem äußerst riskant sind. Seine Antwort auf der Strecke kann nur lauten: Konstant schnelle Rundenzeiten fahren, nach Möglichkeit vor Webb starten und jedem Scharmützel so gut wie möglich aus dem Weg gehen. Erst Anfang Mai werden wir wissen, wie die WM ausgeht. Mit seinem Sieg von Daytona hat sich nun aber auch Eli Tomac in eine Position gebracht, dass er am Ende vielleicht sogar als lachender Dritter dastehen könnte.
Ergebnis SX-WM Daytona: 1. Eli Tomac (USA), Kawasaki 2. Cooper Webb (USA), KTM 3. Aaron Plessinger (USA), Yamaha 4. Ken Roczen (D), Honda 5. Malcolm Stewart (USA), Yamaha 6. Justin Barcia (USA), GASGAS
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WM-Stand nach Runde 9 von 17: 1. Ken Roczen (D), Honda, 199 2. Cooper Webb (USA), KTM, 197, (-2) 3. Eli Tomac (USA), Kawasaki, 175, (-24) 4. Justin Barcia (USA), GASGAS, 153, (-46) 5. Malcolm Stewart (USA), Yamaha, 143, (-56)
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