Die Lage für den spanischen MXGP-Weltmeister Jorge Prado (Kawasaki) in den USA bleibt weiterhin angespannt. Nach Platz 8 im ersten Lauf von Thunder Valley musste er den zweiten Lauf nach Sturz beenden.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Die Höhenlage von Thunder Valley (Colorado) am Rande der Rocky Mountains ist für alle Beteiligten eine zusätzliche Belastung. Auch die Motorräder verlieren an Leistung und Jorge Prado klagt ohnehin schon über Leistungsdefizite seines Motors. Im Qualifying am Vormittag war die Rundenzeit des Spaniers dann auch schon fast 7 (!) Sekunden langsamer als die Zeit von Polesetter Justin Cooper (Yamaha).
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Nach dem Rennen in Hangtown, Meisterschaftsrunde 2, meinte Prado, dass er jetzt nur einen guten Start brauche, um ganz vorn mit dabei zu sein. In Thunder Valley hatte er in beiden Läufen gute Starts, aber er fiel trotzdem wieder zurück. Nach Platz 8 im ersten Rennen musste er den zweiten Lauf nach der Hälfte des Rennens nach einem Sturz aufgeben: "Die Streckenbedingungen waren ziemlich schwierig", meinte der Spanier. "Der Regen machte die Strecke sehr rutschig und die Spurrinnen waren super tief. Im ersten Lauf war die Strecke sehr weich, deshalb haben wir einige Änderungen am Motorrad für den zweiten Lauf vorgenommen. Nach einem Sturz in einer Spurrinne war mein Rennen dann leider beendet. Wir werden im Laufe der Woche weitere Verbesserungen am Motorrad vornehmen und werden aus diesem Rennen lernen." Prados Teamkollege Jason Anderson haderte in Thunder Valley ebenfalls mit Problemen: Nach einem Crash im zweiten Lauf verletzte er sich am Knie und konnte das Rennen ebenfalls nicht zu Ende fahren. Anfang dieser Woche will sich Anderson das Knie untersuchen lassen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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