Freude in den USA: MotoAmerica startet Ende Mai

Von Tim Althof
MotoAmerica Superbike
In den USA soll noch im Mai das erste Superbike-Rennen der MotoAmerica über die Bühne gehen

In den USA soll noch im Mai das erste Superbike-Rennen der MotoAmerica über die Bühne gehen

Weltweit wirbelte die Corona-Pandemie zuletzt das gewöhnliche Leben völlig durcheinander und auch sämtliche Motorsport-Aktivitäten fielen aus. Nun sollen in Amerika Ende Mai die ersten Rennen der MotoAmerica stattfinden.

Die Superbike-Serie MotoAmerica ist in den Vereinigten Staaten von Amerika die höchste Serie für Motorrad-Straßenrennen. Bereits vor zwei Wochen machten die Verantwortlichen der Serie, rund um den ehemaligen 500-ccm-Weltmeister Wayne Rainey, klar, dass man so schnell wie möglich zurück zur Normalität kehren möchte und die ersten Rennen noch im Mai veranstalten will.

«Unsere Rennen finden im Freien statt, jeder kann zum anderen den nötigen Abstand einhalten», sagte Rainey in Bezug auf eine Umfrage der MotoAmerica, aus der hervorging, dass die meisten Fans trotz der Infektionsgefahr schnellstmöglich zurück an die Strecke kommen wollen. Mittlerweile ist jedoch klar, dass der Saisonauftakt auf der Strecke von Road America vom 29. bis 31. Mai ohne Zuschauer stattfinden wird, denn die Behörden lassen, wie auch in Deutschland, bisher keine großen Menschenansammlungen zu.

Um den Fans der Superbike-Serie trotzdem etwas zu bieten, wird das TV- und Livestreamingangebot deutlich erweitert. Mit am Start stehen werden unter anderem die beiden ehemaligen Superbike-WM-Piloten Jake Gagne (Yamaha) und PJ Jacobsen (Ducati) und wie schon seit vielen Jahren, der Moto2-Weltmeister des Jahres 2010, Toni Elias (Suzuki). Auch die zugehörigen Rahmenrennen wie Supersport oder Junior Cup werden beim Saisonstart ausgetragen.

Der MotoAmerica-Kalender der Saison 2020 besteht aus neun weiteren Rennwochenenden und bereits beim zweiten Rennen vom 26. bis 28. Juni, ebenfalls in Road America, sollen wieder Zuschauer an der Strecke zugelassen werden. «Leider müssen wir die Veranstaltung vom 29. bis 31. Mai ohne Fans durchführen und können sie nur im TV und Internet ausstrahlen. So etwas hätten wir uns nie vorstellen können, doch die Situation mit dem Coronavirus ist für alle etwas Unvorhersehbares», erklärte Wayne Rainey. «Wir werden daran arbeiten, die Veranstaltung für alle, die die Übertragung verfolgen, zu etwas Besonderem zu machen und alle für das nächste Event im Juni auf dem Laufenden zu halten.»

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