Die Central European Rally, zwölfter Rallye-WM-Lauf der Saison, wird mit einem noch kompakterem Format und neuen Zuschauerschwerpunkten vom 16. bis 19. Oktober 2025 ausgefahren.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Die besten Rallyefahrer der Welt werden sich bei der CER auf 18 Wertungsprüfungen über insgesamt 305 Wettbewerbskilometer im Dreiländereck Deutschland-Österreich-Tschechien messen. Trotz leicht gestiegener Anzahl von WP-Kilometern fällt das Format 2025 kompakter aus.
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Deutlich verkürzt wurden die Verbindungsetappen auf etwa 1100 Kilometer. Der Servicepark kehrt nach Passau zurück und ist der tägliche Ankerpunkt. Die neue WP "Col de Jan" in Tschechien und beliebte Klassiker wie "Klatovy" (CZE) und "Mühltal" (AUT) sowie der finale, grenzübergreifende Showdown nahe Passau versprechen ein hochkarätiges Rallyeerlebnis. Für die Fans besonders attraktiv: Regionale Schwerpunkte verringern die Anfahrtswege zu den Zuschauerpunkten. Alle Etappen der Rallye starten und enden im Messepark Passau-Kohlbruck. Die Fans können dort nicht nur die Teams aus der Nähe erleben, sondern finden auch ein umfangreiches und interessantes Rahmenprogramm.
Der sportliche Auftakt beginnt am Donnerstag rund um Bad Griesbach. Der Shakedown wird dort morgens ausgefahren bevor am Nachmittag die Wertungsprüfung "Golf und Therme" westlich der Golf- und Bäderstadt gleich zweimal auf dem Programm steht. Zwischen den beiden Prolog-WPs ist eine Rallye-Eröffnungsparty geplant. Auf dem Kurplatz wird es neben einem Musik- und Showprogramm auch Autogrammstunden und Interviews mit den Rallye-Piloten geben. Am Freitag schreibt die CER Rallyegeschichte: Mit den WPs „"ranit und Wald" (GER), "Böhmerwald" (AUT) und „"Col de Jan" (CZE) führt die WRC-Route erstmals gleich an einem Tag durch drei europäische Länder. Die tschechische Prüfung nord-östlich von Kaplice wird zweimal absolviert. Zwischen den beiden Durchgängen ergänzen eine spektakuläre Ortsdurchfahrt bei der Regrouping im historischen Kern des UNESCO-Weltkulturerbes Cesky Krumlov sowie der Remote Service in Kaplice das Programm. Auf dem Rückweg über die Böhmerwald-WP westlich von Julbach steht mit der mittlerweile traditionellen CER-WP "Granit und Wald" bei Hauzenberg noch einmal ein Zuschauer-Highlight auf dem Plan. Die niederbayerische Granitstadt am Fuße des Staffelbergs veranstaltet rund um das WM-Ereignis ein großes Showprogramm auf dem Marktplatz.
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In Hauzenberg sind am Samstag auch die Teilnehmer der historischen Rallyegemeinschaft von "Slowly Sideways" zu Gast. Am Sonntag ist die Route des ADAC Opel Electric Rally Cups mit den nahegelegenen Zuschauerpunkten auf der Wertungsprüfung "Granit und Wald" eingebunden..
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Der längste Rallyetag erwartet Fans und Teilnehmer am Samstag, wenn die Strecke von Deutschland aus nach Tschechien führt. Der Landkreis Freyung-Grafenau wird dadurch zur internationalen Rallye-Bühne. Den Beginn macht hier die neue "Made in FRG"-Prüfung bei Röhrnbach. Eine Durchfahrtskontrolle ist am Nachmittag ist auf dem idyllischen Stadtplatz von Freyung eine Rallyeparty geplant. Die WP-Strecke ist nicht weit davon gelegen.
Zuvor führt die Rallye durch das tschechische Fan-Highlight mit den WPs 10/12 "Keply" westlich von Sušice und dem Klassiker "Klatovy"“ (WP 11/13). Sie locken die Zuschauer auch mit dem Regrouping im Stadtzentrum von Klatovy und den nahe gelegenen attraktiven Zuschauerzonen. Der Finaltag bietet Flair im Österreichischen Mühlviertel. Mit der grenzüberschreitenden "Beyond-Borders"-Prüfung (WP 15/17) im östlichen Landkreis Passau führt die Rallye bei Fuchsödt (Marktgemeinde Wegscheid) im Vollgas-Tempo von Deutschland nach Österreich. Nicht weit entfernt ist westlich von Rohrbach dann schon der Start der "Mühltal"-Prüfung (WP 16/18), die beim zweiten Durchgang am Nachmittag als "Wolf Power Stage" mit wertvollen Zusatzpunkten gewertet wird.
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Entsprechend spannend wird es sein, wie die finalen Platzierungen nach dem WP-Ziel in Peilstein (Mühlviertel) sind: Dort gibt es eine erste Siegerehrung mit der "Flower Ceremony". Der große Rallye-Abschluss findet dann in Passau statt. Hier wird am Sonntagnachmittag im Servicepark die offizielle Siegerehrung aller Klassen zelebriert. Alle Infos zur Route und mehr sowie Tickets gibt es auf centraleuropeanrally.eu.
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