Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Die Veranstaltung führt durch schnelle und technisch schwierige Wertungsprüfungen durch dichte Waldplantagen und an zerklüfteten Hängen vorbei.
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Die Rallye findet auf Schotterstraßen statt, die ebenerdig gut ausgebaut sind, aber von den Fahrern absolute Präzision einfordern. Die Sicht ist oft durch Nebel und Baumkronen eingeschränkt. Die Aufzeichnungen der Copiloten müssen perfekt abgestimmt sein - ein einziger Fehler kann das Auto im Handumdrehen ins Unterholz befördern. Die Rallye Chile gilt als Wettbewerb, in der die Piloten viel Selbstvertrauen aufbauen müssen um mit hohen Geschwindigkeiten durch blinde und schnelle Kurven in den waldigen Bergregionen zu fahren. Die Schotteretappen in Chile haben einen einzigartigen Charakter - sie sind schnell, flüssig und manchmal unglaublich schmal.Die Oberfläche ist komprimiert, kann aber abseits der Ideallinie locker sein. Das Wetter spielt in Chile immer eine große Rolle. Regen ist immer eine Gefahr. In den Morgenstunden hängt oft Küstennebel in der Luft. Die von Bäumen gesäumten Straßen können verwirrend sein, insbesondere für die Fahrer mit weniger Erfahrung in der Region.
Für die Piloten gilt es schnell einen guten Rhythmus zu finden. Wenn dieser gefunden ist, kann es magisch werden. Kann man ihn nicht aufbauen, kämpft man den Rest des Tages mit dem Auto.
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Die Rallye Chile wurde 2019 in den WM-Kalender aufgenommen und kehrte nach einer durch COVID bedingten Pause 2023 und 2024 zurück.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Der Este Ott Tänak gewann die erste Ausgabe 2019 mit Hyundai und wiederholte seinen Erfolg 2023 mit M-Sport Ford. Im Vorjahr triumphierte Kalle Rovanperä im Toyota.
Der Austragungsort der Rallye, Concepción, ist mit 240000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Chiles und liegt etwas landeinwärts von der Pazifikküste. Die Region Bío Bío ist für ihre Forstwirtschaft bekannt - viele der Rallye-Strecken führen durch private Waldgebiete. Die Etappen werden aufgrund ihrer schnellen Linienführung und ihres natürlichen Rhythmus durch die Wälder mit der Rallye Finnland und der Rallye Wales verglichen.
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Insgesamt werden 16 Wertungsprüfungen über Zusammengerechnet 306,76 Kilometer stattfinden. Die Gesamtdistanz beträgt 1239,63 Kilometer. 11. September 2025 (Donnerstag) Shakedown - Conuco-Florida (6,79 km) 12. September (Freitag) Insgesamt sechs Wertungsprüfungen werden ausgefahren. Je zweimal müssen am Vor- und am Nachmittag die WPs Pulperia (19.72km), Rere (13.34km) und San Rosendo (23.32km) gemeistert werden. 13. September (Samstag) Auch am Samstag werden sechs WPs ausgetragen, jeweils zwei Mal genutzt.
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14. September (Sonntag) Am Finaltag werden die WPs Laraquete (18.62km) und Bio Bio (8,78km) jeweils zweimal genuzt. Für die Rallye haben 49 Teams genannt. In der Topklasse mit den Rally1-Fahrzeugen sind elf Fahrzeuge dabei, darunter fünf Toyotas mit WM-Spitzenreiter Elfyn Evans sowie Sebastien Ogier, Kalle Rovanperä, Takamoto Katsuta und Sami Pajari. Hyundai entsendet Weltmeister Thierry Neuville, Ott Tänak und Adrien Fourmaux. M-Sport-Ford startet mit Gregoire Munster und Joshua McErlean und komplettiert neu mit dem einheimischen Piloten Alberto Heller sein Team zum Trio.
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