Nicklas Nielsen siegt, Ralf Schumacher darf jubeln

Von Otto Zuber
ADAC Formel 4

US-Racing-Pilot Nicklas Nielsen setzte sich im zweiten Formel-4-Lauf in der Motorsport Arena Oschersleben durch und sicherte sich den ersten F4-Sieg seiner Karriere vor Felipe Drugovich und Fabio Scherer.

Premiere für Nicklas Nielsen: Der dänische Rookie-Meister des vergangenen Jahres hat beim zweiten Saisonrennen in Oschersleben den ersten Sieg seiner Karriere in der Formel 4 gefeiert. Der 20-Jährige vom Kerpener Rennstall US Racing um den ehemaligen Formel 1- und DTM-Piloten Ralf Schumacher und Gerhard Ungar gewann von der Pole-Position startend vor Felipe Drugovich und Fabio Scherer.

«Ich bin echt glücklich. Vielen Dank an mein Team! Jetzt freue ich mich auf das dritte Rennen – auch da kann alles passieren», sagte Nielsen, der im ersten Rennen Zweiter geworden war und mit 43 Punkten die Meisterschaft nach zwei Läufen anführt. «Es war ähnlich wie im ersten Lauf. Ich war erst sehr schnell und konnte mir einen Vorsprung erarbeiten. Am Ende wurde es aber dann doch wieder eng. Es hat Spass gemacht, mich mit Felipe zu messen. Wir waren in der vergangenen Saison ja noch Teamkollegen», fügte er an.

Drugovich, der das erste Rennen von der Pole in Angriff nehmen durfte, aber nur auf Position 21 liegend ins Ziel gekommen war, gestand: «Natürlich hätte ich gerne den Sieg gehabt, aber auch der zweite Platz ist echt gut – wie jede Platzierung auf dem Podium. Ich habe zudem die schnellste Runde gedreht, also bin ich zufrieden.»

Und der drittplatzierte Schweizer Scherer fasste zusammen: «Mit dem Wochenende bin ich grundsätzlich ganz zufrieden. Es ist eine absolute Steigerung zum letzten Jahr, auch wenn noch immer nicht alles perfekt ist. Es ist noch Luft nach oben. Aber die Saison ist ja noch lang.»

Bester Rookie wurde der Österreicher Mick Wishofer, der als Vierzehnter ins Ziel kam. Hinterher freute er sich: «Das Tempo war sehr gut, und ich konnte noch ein paar Fahrer überholen. Ich bin glücklich über meinen Auftakt. Die Formel 4 ist eine sehr starke Meisterschaft, da hat man es als Rookie echt nicht leicht. Aber wenn ich weiter hart arbeite, werde ich mich definitiv weiter verbessern. Das ist das Ziel.»

Hinter Nielsen, Drugovich und Scherer folgte ein Trio des Prema Powerteams: Juri Vips, Juan Manuel Correa und Marcus Armstrong belegten die Plätze 4 bis 6. Kami Laliberté, Jonathan Aberdein, Lirim Zendeli und David Malukas komplettierten die Top-Ten.

Kurz nach dem Start führte eine Kollision mehrerer Fahrer, bei der Michael Waldherr ausschied, zu einem Rennabbruch mit anschliessendem Neustart mit verkürzter Renndauer. Davon liess sich Nielsen jedoch nicht aus der Ruhe bringen, und auch nach dem zweiten Start verteidigte der Däne seinen Spitzenplatz erfolgreich. Zwar kam Drugovich im Laufe des Rennens immer näher an Nielsen heran. Er schaffte es aber nicht vorbei. Dahinter reihten sich Scherer und Vips ein.

Die Startreihenfolge des dritten Rennens ergibt sich aus dem Ergebnis des ersten Laufs, den Vips gewonnen hatte. Die Top-Ten startet heute, Sonntag um 11.45 Uhr (live bei Sport1+) in umgekehrter Reihenfolge – Kami Laliberté beginnt von der Pole-Position und Sieger Vips von Rang 10.

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