Husqvarna: Generalangriff mit Quintanilla und Short

Von Andreas Gemeinhardt
Die Husqvarna-Werkspiloten Andrew Short (li.) und Pablo Quintanilla

Die Husqvarna-Werkspiloten Andrew Short (li.) und Pablo Quintanilla

Das Team Rockstar Energy Husqvarna Factory Racing tritt bei der Rallye Dakar 2020 erneut mit dem Chilenen Pablo Quintanilla und Andrew Short (USA) an, die sich berechtigte Hoffnungen auf Top-Platzierungen machen.

Husqvarna überzeugte in den vergangenen Jahren bei der Rally Dakar mit Etappensiegen und respektablen Resultaten. 2019 landete Pablo Quintanilla nur knapp geschlagen auf dem zweiten Platz, 2018 wurde der Chilene nach einem Navigationsfehler Achter und beendete 2016 die härteste Rallye der Welt auf dem dritten Rang.

Zu Beginn des Jahres verletzte sich Quintanilla auf der letzten Etappe der Rallye Dakar und musste eine längere Zwangspause einlegen. Der Lokalmatador kehrte bei seiner Heimrallye in der Atacama-Wüste in Chile zurück und war nicht nur konkurrenzfähig, sondern gewann bei seinem Comeback. An seiner Seite schickt das Husqvarna-Werksteam auch im kommenden Jahr den Amerikaner Andrew Short in das Rennen.

«2019 war ein sehr hartes Jahr für mich», beteuerte Quintanilla zwei Wochen vor dem Start der Rallye Dakar 2020. «Ich hatte zur Rallye Dakar den Sieg vor Augen, doch am allerletzten Tag zog ich mir dann die schwere Fußverletzung zu. Danach hatte ich acht Monate Zeit, mich zu kurieren. Der Sieg bei meinem Comeback in Chile war großartig und weit mehr, als ich mir erhofft hatte. Ich fühlte mich sehr wohl auf dem Bike und spürte sofort, dass ich mein gewohntes Niveau bereits wieder erreicht hatte.»

«Mit Blick auf die Rallye Dakar 2020 denke ich, dass es für alle hart werden wird», orakelte der 33-Jährige aus Valparaíso. «Die Navigation wird schwierig und die Tage werden sich wieder sehr lange hinziehen. Das Gute ist, niemand wird einen Vorteil haben und die Bedingungen sind für alle Teilnehmer gleich. Ich freue mich sehr auf dieses Abenteuer und kann den Start kaum erwarten.»

«2020 wird meine dritte Rallye Dakar sein», erklärte Short (37). «Ich habe inzwischen viele Erfahrungen gesammelt und das gibt mir zusätzliches Selbstvertrauen. Ich muss zugeben, es hat ein bisschen länger gedauert, als ich erwartet hatte, um richtig in Fahrt zu kommen, aber 2019 war ein echter Wendepunkt für mich. Der sechste Platz bei der Dakar, ein Etappensieg und der zweite WM-Gesamtrang gaben mir einen echten Schub.»

«Die Rallye Dakar 2020 findet auf einem völlig neuen Terrain in einem noch unbekannten Land statt, aber ich glaube, dass gerade das die äußeren Bedingungen sind, bei denen ich die größten Chancen auf die Podiumsplätze habe.»

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