8h Sepang: Suzuki Endurance baut WM-Führung aus

Von Helmut Ohner
Endurance-WM
Emotionaler Abschied von Vincent Philippe (auf dem Motorrad sitzend), der in Sepang seine Karriere beendete

Emotionaler Abschied von Vincent Philippe (auf dem Motorrad sitzend), der in Sepang seine Karriere beendete

​Mit dem fünften Platz im Acht-Stunden-Rennen in Sepang konnte das Suzuki Endurance Racing Team (Vincent Philippe, Etienne Masson, Gregg Black) die Führung in der Langstrecken-Weltmeisterschaft weiter ausbauen.

Der elfte Rang nach dem Qualifikationstraining war nicht das Ergebnis, dass sich das Team Suzuki Endurance Racing mit Vincent Philippe, Etienne Masson und Gregg Black für das Acht-Stunden-Rennen auf dem Sepang International Circuit, dem zweiten Lauf der Langstrecken-WM 2019/2020, vorgenommen hatte.

In einem wegen der Wetterunbilden von acht auf nicht einmal drei reinen Fahrstunden verkürzten Rennen hatte Black das «Vergnügen» als Startfahrer für den 15-fachen Weltmeister auf die von den stundenlangen Regenfällen extrem nassen Piste zu gehen. Bis zum ersten Fahrerwechsel gelang es ihm, sich unter 50 Teams an die fünfte Stelle zu schieben.

Obwohl die äußeren Bedingungen bis zum Schluss mehr als schwierig blieben, gelang auch seinem Teamkollegen Masson ein fehlerloser Auftritt. Mit einer Runde Rückstand auf YART Yamaha, Honda Asia-Dream Racing, BMW Motorrad World Endurance und Moto AIN belegte die Suzuki-Truppe um Teammanager Damien Saulnier in der Gesamtwertung den fünften Rang.

Nach zwei von fünf Rennen konnte Suzuki Endurance, das nun bei 79 Zählern hält, ihren Vorsprung in der Weltmeisterschaft von zwölf auf 15 Punkte ausbauen. An der zweiten Stelle in der WM-Tabelle liegt nun BMW Motorrad World Endurance vor Wójcik Racing (48), die dieses Mal punktelos blieben und dem Sepang-Sieger YART Yamaha (43).

Für die in Le Mans stationierte Equipe war das Rennen in Malaysia aus einem ganz anderen Grund etwas Spezielles. Mit Vincent Philippe, der im Rennen nicht zum Einsatz kam, war es nach 15 Jahren Teamzugehörigkeit der letzte Auftritt. Der zehnfache Langstrecken-Weltmeister beendete als WM-Führender seine glanzvolle Karriere.

«Natürlich möchte man immer gewinnen. Aber bei diesen schwierigen Verhältnissen wollten wir das Rennen in den Top-5 beenden und das ist uns auch gelungen», zeigte sich Saulnier mit dem Resultat zufrieden. «Wir haben diese Woche mit der Unterstützung durch die Yoshimura-Ingenieure extrem hart geschuftet, aber uns ist bewusst, dass noch viel Arbeit vor uns liegt.»

«Zu guter Letzt möchte ich noch ein Wort an Vincent Philippe richten, der heute aufgrund der Umstände nicht gefahren ist. Er ist sehr professionell und ich hatte immer großes Vertrauen in ihn. Ich bin nun voller Emotionen, aber auch stolz darauf, dass ich mit diesem bemerkenswerten Fahrer zusammenarbeiten durfte.»

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