Lewis Hamilton: «Ferrari ist auch hier sehr nah dran»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Lewis Hamilton: «Jetzt müssen wir nur noch etwas mehr Performance herausholen»

Lewis Hamilton: «Jetzt müssen wir nur noch etwas mehr Performance herausholen»

Mercedes-Star Lewis Hamilton musste sich am Ende des Trainingsfreitags in Monza mit dem zweiten Platz hinter seinem Teamkollegen Valtteri Bottas begnügen. Dennoch zog er eine positive Zwischenbilanz.

Am Morgen des Trainingsfreitags zum Italien-GP hatte noch Lewis Hamilton die Nase vorn. Der Mercedes-Pilot blieb in den ersten 90 Trainingsminuten deutlich schneller als der Rest des Feldes. Selbst sein Teamkollege Valtteri Bottas fehlten zur Mittagspause mehr als vier Zehntel auf die Spitzenzeit des Briten.

Doch der Finne liess sich davon nicht beirren und sorgte am Nachmittag für Wiedergutmachung. Mit 1:21,406 min unterbot er die erste Bestmarke seines Teamkollegen um mehr als eine Zehntel – und war damit am Ende der schnellste Mann auf der Piste. Hamilton verbesserte sich zwar auch, letztlich fehlten ihm aber 56 Zehntel auf die Zeit von Bottas.

Trotzdem zog der 58-fache GP-Sieger nach getaner Arbeit eine positive erste Zwischenbilanz. «Es war ein guter, reibungsloser Tag», fasste er zusammen. Wir haben unser Programm ohne Probleme durchgebracht und das Auto scheint hier ziemlich gut ausbalanciert zu sein.»

«Jetzt müssen wir nur noch etwas mehr Performance herausholen», fügte der 32-Jährige an, der mit Blick auf Hauptgegner Ferrari festhielt: «Es sieht wieder sehr eng zwischen uns beiden aus, Ferrari ist auch hier sehr nah dran. Ich erwarte deshalb, dass wir ein ähnliches Kräfteverhältnis wie beim letzten Rennen sehen werden.»

Bottas freute sich: «Zuallererst ist es schön, dass es heute trocken geblieben ist, denn alle Wetterprognosen sagten einen verregneten Trainingsfreitag vor dem Qualifying und Rennen voraus. Aber wir konnten unser ganzes Programm abspulen.»

«Im ersten Training waren wir sogar etwas schneller als geplant, weil wir immer noch Bedenken wegen des Wetters gehabt hatten. Ich denke, das war ein guter Tag – ich habe zumindest ein besseres Gefühl als beim letzten Trainingsfreitag in Spa», berichtete der 28-Jährige.

«Der Start verlief wie gewünscht, auch wenn wir zu Beginn des ersten Trainings erst mit dem Set-up etwas in die falsche Richtung gegangen sind. Aber wir haben aufs zweite Training reagiert und das Auto fühlte sich super an. Insgesamt war es also ein guter Tag, das Auto ist offenbar stark, aber wir dürfen auch nicht vergessen, dass es erst in den kommenden beiden Tagen um die Wurst geht.»

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