Hamilton: Rekorde von Michael Schumacher realistisch?

Von Andreas Reiners
Formel 1
Lewis Hamilton

Lewis Hamilton

Lewis Hamilton hat in dieser Saison einige Bestmarken geknackt, bis zu Michael Schumachers Rekorden ist es aber noch ein gutes Stück. Realistisch?

Lewis Hamilton befindet sich auf dem Höhepunkt seines Schaffens. Und Statistikfreunde fragen sich inzwischen ernsthaft: Kann der Brite zwei Rekorde von Legende Michael Schumacher knacken?

«Ich kann nicht besser performen als jetzt, aber ich werde weiter wachsen mit dem Alter und der Erfahrung. Die Regeln ändern sich nicht für eine Weile, also versuche ich, im kommenden Jahr so zu performen wie ich es im letzten halben Jahr getan habe», unterstrich Hamilton bei der belgischen Nachrichtenagentur Sporza sein Ziel für 2018.

Nimmt er dann auch weitere Bestmarken von Michael Schumacher in Angriff? Den lange für unerreichbar gehaltenen Rekord von 68 Pole Positions übertraf Hamilton in dieser Saison, er hat bereits 72 Poles auf dem Konto.

Bei den Siegen und den Titeln könnte es schwierig werden. Vier Weltmeisterschaften hat Hamilton geholt, Schumacher ist mit sieben Titeln Rekordhalter. Schumacher schaffte in seiner einzigartigen Karriere zudem 91 Siege, Hamilton steht bei 62.

«Das ist kein Ziel», sagte er. Denn klar: «Es hängt davon ab, wie lange ich noch fahre, um diesen Rekord zu brechen. In meinen besten Jahren habe ich rund zehn Rennen pro Jahr gewonnen, was bedeutet, dass ich noch drei Jahre in einem konkurrenzfähigen Auto fahren müsste», rechnet er vor.

Interessant: Vorstellen kann sich der Brite das offenbar nicht. «Im Moment glaube ich nicht, dass ich lange genug fahren werde, um den Rekord zu brechen.» Sein Vertrag läuft noch bis 2018, mit Mercedes laufen die Verhandlungen über eine Verlängerung.

Die Frage ist, um wie lange Hamilton verlängern wird und was Mercedes zu bezahlen gewillt ist. In England kursiert: Ein Jahresgehalt von 40 Millionen Pfund pro Jahr (45 Mio Euro) ist nicht unmöglich. Das würde Hamilton zum bestbezahlten Sportler Großbritanniens machen.

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