Pierre Gasly & Ocon: Wie aus Freunden Rivalen wurden

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1

Die beiden französischen GP-Stars Pierre Gasly und Esteban Ocon waren einst Freunde. «Heute sind wir das nicht mehr», offenbart der Toro Rosso-Pilot, der dennoch betont: «Als Fahrer respektieren wir uns.»

«Wir waren mal Freunde», bestätigt Toro Rosso-Talent Pierre Gasly im Fahrerlager von Bahrain. Der Franzose spricht über seinen Landsmann Esteban Ocon, der als Mercedes-Junior für dessen Motorenkunden Force India auf Punktejagd gehen darf. Tatsächlich verband die beiden Rennfahrer-Talente zu Kart-Zeiten eine enge Freundschaft.

So drehte Gasly etwa seine ersten Runden im Kart von Ocon, wie der schnelle Force India-Pilot im vergangenen Jahr anlässlich des GP-Aufstiegs seines früheren Weggefährten erzählte. Und Gasly bestätigte: «Wir kennen uns seit wir sechs Jahre alt sind.»

In der Wüste von Bahrain stellt der 22-Jährige aus Rouen allerdings klar: «Heute sind wir keine grossen Freunde mehr. Als ich damit angefangen habe, ihn zu schlagen, gefiel ihm das nicht, deshalb sind wir heute nicht mehr befreundet.»

«Wir haben so viel miteinander unternommen», erinnert sich Gasly, und erzählt: «Als wir etwa neun oder zehn Jahre alt waren, gingen wir gemeinsam im Kart auf die Strecke, als es schneite. Wir drehten fünf Runden, dann wärmten wir uns gemeinsam auf, nur um daraufhin wieder drei, vier Runden zu drehen. Wir haben sehr viel Zeit miteinander verbracht.»

«Aber irgendwann einmal kamen wir an einen Punkt, an dem er sich etwas zu sehr ärgerte und nicht mehr so nett war, deshalb hörten wir damit auf», fügt der sechsfache GP-Pilot an, der gesteht: «Ab da verband uns eine grosse Rivalität. Aber ich denke, als Fahrer respektieren wir uns. Wenn wir nicht über die Rennfahrerei sprechen, dann ist alles in Ordnung, wir können miteinander Zeit verbringen und respektieren uns gegenseitig, mehr aber auch nicht.»

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