Nico Hülkenberg: «Der Kampf ist noch nicht verloren»

Von Vanessa Georgoulas
Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg

Renault-Star Nico Hülkenberg verpasste den Einzug ins Top-10-Qualifying zum Frankreich-GP nur knapp. Obwohl das Überholen auf der französischen Piste nicht einfach ist, bleibt er zuversichtlich.

Am Ende waren es nur sechs Hundertstel, die Nico Hülkenberg auf dem Circuit Paul Ricard für den Q3-Einzug fehlten. Der Deutsche schaffte es in 1:32,115 min um die 5,842 km lange Piste und freute sich am Boxenfunk: «Das war eine gute Runde.» Dennoch reichte es nicht ganz für das Top-10-Stechen um die Startaufstellung.

«Das ist schon etwas enttäuschend, aber es war sehr eng», gestand Hülkenberg nach getaner Arbeit. «Irgendwie hat die Balance schon das ganze Wochenende nicht ganz gepasst. Ich bin nicht ganz so happy mit dem Auto, es fehlt das Vertrauen, und das hat sich wie ein roter Faden durchgezogen.»

Da half es auch nicht, dass der Renault-Pilot im dritten freien Training nur zwei ungezeitete Runden drehen konnte, weil pünktlich zum Start der letzten freien Trainingsstunde ein heftiger Regenschauer über dem südfranzösischen Rundkurs niedergegangen war. «Da konnten wir nichts mehr ausprobieren fürs Qualifying», seufzte Nico. Und tröstete sich: «Die Runde selbst war ganz gut, ich verlor ausgangs der neunten Kurve, auf die eine lange Gerade folgt, etwa eine Zehntel, das machte am Ende den Unterschied.»

«So ist es halt manchmal, das ist halt nicht das beste Pflaster für uns. Es war aber schon am Freitag klar, dass es eine Herausforderung wird und es war auch hart. Leider war die Runde nicht gut genug», fasste der 30-Jährige zusammen, und mit Blick auf das anstehende Rennen hielt er fest: «Jetzt ist es halt der zwölfte Startplatz, mal schauen, was von dort aus möglich ist. Es wird sicherlich nicht einfach, denn das Überholen ist hier sehr schwierig. Wir müssen schauen, dass wir über die Strategie etwas ändern können. Dadurch, dass ich jetzt als Zwölfter starte, haben wir freie Reifenwahl für den Start. Wir haben also noch ein paar strategische Möglichkeiten, der Kampf ist noch nicht verloren.»

Und was macht Nico, wenn der Regen kommt? «Dann freue ich mich», erklärte der Emmericher grinsend. «Ich persönlich mag es, auf nasser Bahn zu fahren. Wir werden es nehmen müssen, wie es kommt. Ich denke, unser Auto ist gut genug, auch wenn die Konkurrenz hier sehr stark ist – speziell Haas ist dieses Wochenende gut unterwegs. Wir werden einfach versuchen, die Anderen so hart wie möglich unter Druck zu setzen und nach vorne zu kommen.»

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