Horner: «Vettel und Verstappen sind verschieden»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner

Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner

Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner fühlt sich von den deutschen Medien missverstanden und berichtigt: «Ich habe nie gesagt, dass Max Verstappen talentierter ist als Sebastian Vettel.»

Für Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner bot das Austin-Qualifying ein Wechselbad der Gefühle. Während er mit Max Verstappen litt, der wegen eines Aufhängungsschadens früh ausschied, freute er sich mit Daniel Ricciardo über dessen Platz in der zweiten Startreihe – auch wenn er diesen der Rückversetzung von Sebastian Vettel zu verdanken hatte.

«Es ist grossartig, dass Daniel aus der zweiten Reihe ins Rennen gehen kann, auch wenn er etwas Schützenhilfe bekommen hat. Ich weiss, dass er alles geben wird, um sich einen Podestplatz zu sichern», erklärt der Brite. «Natürlich sind wir unglaublich enttäuscht, dass Max nicht auch da vorne steht, aber diese Randsteine sind ziemlich brutal und offenbar haben sie heute ihren Tribut gefordert. Aber wir haben auch im vergangenen Jahr gesehen, wie sich Max hier in Austin mit Freude durchs Feld gepflügt hat, deshalb besteht die Hoffnung, dass wir auch diesmal eine gute Aufholjagd sehen werden.»

Horner nutzte im Gespräch mit Sky Sports F1 auch die Chance, um ein Missverständnis zu klären. Denn deutsche Medien hatten berichtet, er habe seinen aktuellen Schützling Max Verstappen als den talentierteren Fahrer als seinen früheren Goldjungen Sebastian Vettel bezeichnet. «Das Problem ist, dass die Sprachbarriere zu Missverständnissen führen kann. Ich sagte, er hat viel Talent und bei dieser Meinung stehe ich auch. Aber die beiden sind ganz verschiedene Piloten. Und was Sebastian bisher erreicht hat, ist schlicht phänomenal.»

Der 44-Jährige wurde auch auf die harte Renault-Kritik von Verstappen angesprochen, der über die vollmundigen Ankündigungen der Renault-Teamführung bezüglich des 2019er-Motors gespottet hatte. Horner meinte dazu trocken: «Ich denke nicht, dass Max von Renault-Sport-Chef Cyril Abiteboul eine Weihnachtskarte bekommen wird, und wahrscheinlich werde ich das auch nicht. Max ist einfach nur sehr direkt und ehrlich. Und er antwortet aufrichtig, wenn er etwas gefragt wird. Wir werden im nächsten Jahr nicht mit Renault antreten, was sie also planen, geht nur sie etwas an und wir konzentrieren uns unsererseits auf unsere eigene Zukunft.»

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