Toto Wolff: «Ferrari wird in Budapest stark sein»

Von Otto Zuber
Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff

Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff

Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff übt sich rückblickend auf das Heimspiel der Sternmarke auf dem Hockenheimring noch einmal in Selbstkritik und erklärt, womit er beim nächsten Kräftemessen in Ungarn rechnet.

Einen kleinen Trostpreis gab es dann doch noch für das Mercedes-Team beim Hockenheim-Rennen: Durch die Alfa Romeo-Strafen rückte WM-Leader Lewis Hamilton auf die neunte Position vor und sammelte damit zwei frische WM-Zähler. Da sein Teamkollege Valtteri Bottas die Zielflagge nicht sah, blieb es dabei – und die Sterntruppe damit unter den eigenen Erwartungen.

Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff übt sich denn auch nochmals in Selbstkritik: «Hinter uns liegt ein schmerzhafter Sonntagnachmittag in Hockenheim. Wir haben Fehler gemacht, die falschen Entscheidungen getroffen und mussten deshalb die Heimreise aus Deutschland mit nur zwei Punkten im Gepäck antreten.»

«Aber wir lieben die Herausforderungen, vor die uns die Formel 1 stellt, da sie uns die Gelegenheit bieten, uns zu verbessern. Am Sonntag haben wir gemeinsam gelitten, schon am Montag waren wir zusammen fest entschlossen, unsere Schwächen in Stärken umzuwandeln. Wir hatten viele sehr offene Diskussionen darüber, was schief gelaufen ist und welche Schritte wir unternehmen müssen, um uns zu steigern», fügt der Wiener aber auch eilends an.

Und Wolff betont: «Ich glaube, dass eine der grössten Stärken unseres Teams ist, wie wir mit Niederlagen umgehen. Wir übernehmen die Verantwortung für Fehler, damit wir daraus lernen und uns verbessern können – und wir werden auch aus dieser Situation gestärkt hervorgehen. Positiv ist, dass das nächste Rennen schon in ein paar Tagen stattfindet und wir dadurch die Chance erhalten, uns bereits an diesem Wochenende in Budapest zu rehabilitieren.»

Angesichts des anstehenden Rennens in Ungarn erklärt Wolff: «Der Hungaroring war für uns in den vergangenen Jahren eine echte Herausforderung. Aber wir konnten dort im Vorjahr einen Sieg einfahren und es gibt eine Reihe an Gründen, warum unser Auto dort konkurrenzfähiger sein sollte als in den zurückliegenden Saisons.»

Der Österreicher weiss, dass es nicht einfach wird. «Mit Blick auf unsere Konkurrenz lässt sich festhalten, dass Ferrari in diesem Jahr auf kurzen Strecken sehr stark war und wir erwarten, dass sie das auch in Budapest sein werden. Red Bull Racing hat seinerseits mit Max Verstappen zwei der letzten drei Rennen gewonnen», mahnt er. «Aber wir haben auch nicht aus den Augen verloren, dass wir neun der bisherigen elf Rennen in dieser Saison für uns entscheiden konnten. Und wir sind fest entschlossen, an diesem Wochenende mit vollem Einsatz dafür zu kämpfen, erneut ein starkes Ergebnis einzufahren.»

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