Lewis Hamilton: «Ferrari hat etwas Power eingebüsst»

Von Rob La Salle
Lewis Hamilton

Lewis Hamilton

Formel-1-WM-Leader Lewis Hamilton wird sich in der Startaufstellung in Austin hinter den beiden Ferrari-Rennern einreihen müssen, dennoch ist er sich sicher, dass der Power-Vorteil der Roten geschrumpft ist.

Lewis Hamilton drehte im drittletzten Abschlusstraining der Saison in Austin nur die fünftschnellste Runde. Der bald sechsmalige Weltmeister blieb 0,292 sec von der Pole-Zeit seines Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas entfernt und auch auf den zweitplatzierten Ferrari-Star Sebastian Vettel fehlten ihm mehr als zweieinhalb Zehntel. Auch auf Vettels Stallgefährten Charles Leclerc, der sich vor ihm einreihte, fehlten noch mehr als eineinhalb Zehntel.

Dennoch wunderte sich der 34-Jährige aus Stevenage über die Performance des ältesten GP-Rennstalls der Welt. Mit Blick auf die Leistungen der roten Renner aus Maranello bemerkte der 83-fache GP-Sieger: «Es ist ziemlich interessant zu sehen, dass Ferrari heute offensichtlich etwas Power eingebüsst hat.»

«Es wird interessant zu sehen sein, ob sich das auch im Rennen bemerkbar machen wird», fügte der 149-fache GP-Podeststürmer an, warnte aber im gleichen Atemzug auch: «Generell sind sie auf den Geraden immer noch schneller als wir. Ich hoffe aber, dass unser Auto während des ganzen Rennens stark sein wird. Die Rennsimulation am Freitag sah gut aus, heute war es etwas schwieriger. Ich hoffe, dass wir morgen einen besseren Tag erleben werden.»

Auch Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff ist überzeugt, dass der Speed-Vorteil von Ferrari auf den Geraden in Texas nicht so gross ist wie zuvor. Der Wiener erklärte nach dem Abschlusstraining: «Die drei Top-Teams lagen diesmal mit Blick auf den Speed auf den Geraden leistungsmässig sehr viel näher beieinander als zuvor.»

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