Nico Rosberg: «Lewis Hamilton ist unglaublich!»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Nico Rosberg und Lewis Hamilton 2016

Nico Rosberg und Lewis Hamilton 2016

​Wenn nicht Nico Rosberg 2016 zugeschlagen hätte, so wäre Lewis Hamilton in der Turbohybrid-Ära der Formel 1 ein glatter Durchmarsch gelungen. Rosberg sagt: «Lewis ist unglaublich.»

Vor kurzem ist ein Video aus den Kart-Tagen von Lewis Hamilton aufgetaucht. Es zeigt, wie er als Bub nach einem Rennen eine kleine Flasche Champagner in die Hand gedrückt bekommt. Ein wenig verlegen meinte er später: «Ich wusste nicht, wie man den Korken abmacht. Also habe ich die Flasche zaghaft geschüttelt, aber da ist natürlich nichts passiert.»

Solche Probleme hat Hamilton nach 83 Siegen und nunmehr sechs WM-Titeln nicht mehr. Einer, der ihn von Teenager-Tagen an aus der Nähe erlebt hat, ist Nico Rosberg. Der 34jährige Wiesbadener ist der Grund, wieso wir nicht schon heute vom siebenfachen Weltmeister Hamilton reden, denn Nico gelang es nach einer für alle Beteiligten zermürbenden Saison 2016, den scheinbar Unschlagbaren zu bezwingen.

Im Fahrerlager des Circuit of the Americas arbeitet Rosberg als Experte der Sky. Und der 23fache GP-Sieger ist voll des Lobes: «Lewis Hamilton ist absolut unglaublich. Wir sind gegeneinander gefahren, da waren wir dreizehn oder vierzehn. Wir waren beste Freunde, wir sind zusammen in die Ferien gefahren, wir hatten grosse Träume, dass wir es gemeinsam in die Formel 1 schaffen würden. Und nun ist er sechsfahrer Weltmeister. Un-glaub-lich!»

«Hier in Texas haben wir ein weiteres Beispiel seiner Klasse erleben dürfen. Er hat die Rennstrategie an sich gerissen, weil er nicht davon überzeugt von der Empfehlung seines Teams war. Und es hat nicht viel gefehlt, um den sechsten Titel mit einem weiteren Sieg zu zementieren.»

«Er kommt den ganzen Rekorden von Michael Schumacher immer näher. Er ist drauf und dran, sich auf allen Ebenen zum erfolgreichsten Formel-1-Fahrer aller Zeiten zu machen. Mal ehrlich, wer hätte nach dem siebten Titel von Schumi gedacht, dass es einen Fahrer geben würde, der überhaupt in seine Nähe kommt?»


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