Max Verstappen (Red Bull Racing-Honda): «Guter Tag»

Von Mathias Brunner
Formel 1

​Max Verstappen hat den ersten Wintertesttag mit Red Bull Racing-Honda als Vierter abgeschlossen. Der Niederländer sagt: «Das war ein guter Tag, wir sind üppig zum Fahren gekommen.»

Der erste Formel-1-Wintertest 2020 hat so begonnen, wie die Saison 2019 aufgehört hatte – mit Lewis Hamilton und Mercedes-Benz an der Spitze. Um genau zu sein, mit zwei Silberpfeilen an der Spitze. Ein Zyniker im Feld würde sogar behaupten: Mit drei Mercedes an der Spitze, wenn wir uns den Racing Point-Renner genau betrachten, der nichts Anderes ist als eine Kopie des 2019er Mercedes. Dann folgt Max Verstappen im Red Bull Racing RB16-Honda.

Vor einem Jahr war Ferrari-Star Sebastian Vettel am Ende des ersten Tages nicht nur der schnellste Mann (mit 1:18,161 min), er war auch der fleissigste, mit 169 Runden. Nun hat Verstappen am meisten Runden gedreht, nämlich 168, mit einer Bestzeit von 1:17,516 min. Unweigerlich werden Verstappen-Fans die Zeitenliste angucken und die Stirn in Falten legen, denn da klafft eine Lücke von einer halben Sekunde zwischen Hamilton und Verstappen.

Was sagt der achtfache GP-Sieger Verstappen zum ersten Tag? «Das war ein guter Tag, wir sind üppig zum Fahren gekommen. Das stand für mich zu Beginn der Testfahrten im Mittelpunkt. Aber mehr lässt sich in einem so frühen Stadium der Arbeit nicht sagen.»

«Was ich schon sagen kann: Wir haben den Wagen definitiv verbessert, in jenen Bereichen, die für uns wichtig waren. Nun geht es darum, das Auto besser kennenzulernen und es so weit zu optimieren, dass wir damit konkurrenzfähig sind.»

«Wir haben zwei Testtage weniger in diesem Jahr, also ist es noch wichtiger, reichlich Runden drehen zu können. Wir haben heute vorgemacht, wie das gehen sollte.»

Verstappen fiel nicht nur durch sehr viele Runden auf, sondern auch durch einige Dreher und andere Ausflüge neben die Ideallinie. Das gehört so zum Ausloten der Grenzen wie die Arbeit mit verschiedenen Pirelli-Mischungen. Max dazu: «Einmal bin ich mit dem Rad auf den Kies geraten, daher der Dreher. Und einmal war ich einfach zu schnell. So etwas kann passieren, wenn du anfängst, das Limit eines Autos zu suchen. Zum Glück ist der Wagen heil geblieben.»

Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner ist verhalten optimistisch: «Ich würde sagen, das war verhältnismässig positiv. Wir hatten einen wundervoll sonnigen Tag. Wir stehen noch ganz am Anfang, und Max beginnt, sich besser und besser an den Wagen zu gewöhnen. Bislang scheinen Verstappen und der RB16 sehr gut miteinander klarzukommen.»

Zwischenbilanz von Max Verstappen: «Das Auto fühlt sich überall schneller an.»

Barcelona-Test, Tag 1

1. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W11, 1:16,976 (94 Runden) C2
2. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W11, 1:17,313 (79) C3
3. Sergio Pérez (MEX), Racing Point RP20-Mercedes, 1:17,375 (58) C3
4. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16-Honda, 1:17,516 (168) C3
5. Daniil Kvyat (RU), AlphaTauri AT01-Honda, 1:17,698 (116) C3
6. Carlos Sainz (E), McLaren MCL35-Renault, 1:17,842 (161) C3
7. Daniel Ricciardo (AUS), Renault RS20, 1:17,873 (55) C2
8. Esteban Ocon (F), Renault RS20, 1:18,004 (62) C3
9. George Russell (GB), Williams FW43-Mercedes, 1:18,168 (73) C3
10. Lance Stroll (CDN), Racing Point RP20-Mercedes, 1:18,282 (52) C2
11. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF1000, 1:18,289 (132) C3
12. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43-Mercedes, 1:18,382 (63) C3
13. Robert Kubica (PL), Alfa Romeo-Sauber C39-Ferrari, 1:18,386 (59) C3
14. Kevin Magnussen (DK), Haas VF-20-Ferrari, 1:18,466 (106) C3
15. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo-Sauber C39-Ferrari, 1:20,096 (79) C3

Pirelli-Reifen von C1 (hart) bis C5 (extraweich)

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