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F1-Saisonstart: Häkkinen erwartet höhere Fehlerquote

GP-Veteran Mika Häkkinen ist sich sicher, dass beim Saisonauftakt in Spielberg nicht nur den GP-Stars mehr Fehler unterlaufen werden. «Auch die Teams werden eine höhere Fehlerquote aufweisen», prophezeit er.

Formel 1

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Die GP-Stars freuen sich bereits auf den anstehenden Saisonstart, der mit dem ersten Grand Prix in Spielberg am 5. Juli erfolgen soll. Und mit ihnen fiebern auch viele Fans und Szenekenner dem verspäteten Auftakt nach er Coronakrise entgegen. Zu Letzteren zählt auch Mika Häkkinen, der in einem Interview auf "Laureus.com" seine Erwartungen hinsichtlich der neuen Saison offenbart.

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Der Weltmeister von 1998 und 1999 weiss, dass die Formel-1-Piloten und ihre Mannschaften in diesem Jahr eine besondere Herausforderung meistern müssen, denn der WM-Kalender musste wegen der Corona-Zwangspause verkürzt und verdichtet werden. Deshalb erwartet Häkkinen auch mehr Fehler – und zwar nicht nur von den GP-Stars selbst.

Der 51-jährige Finne mahnt: "Es wird sehr schwierig, dich wieder zurückzukämpfen, wenn du ein Problem mit dem Auto, Getriebe oder der Aerodynamik hast. Das muss vom ersten Rennen an sitzen. Es wird ein Albtraum, wenn das Team technische Probleme oder Sorgen mit dem Material bekommen sollte."

"Es wird ein sehr dichter WM-Kalender werden, und die Fahrer müssen herausfinden, wie sie sich schnell von einem Renneinsatz erholen und in kürzester Zeit durch die Datenanalyse verbessern können. Ich erwarte, dass es mehr Fehler geben wird, und zwar nicht nur von den Fahrern, sondern auch von den Teams. Denn die Mechaniker haben nun eine extrem lange Pause hinter sich, seit sie das letzte Mal an der Strecke einen Reifenwechsel in knapp drei Sekunden vorgenommen haben", erzählt Häkkinen.

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"Natürlich üben sie den Boxenstopp ständig im heimischen Werk, aber das ist nicht das Gleiche, wie wenn das Auto auf einen zufliegt und genau im richtigen Moment anhält. Deshalb wird es da sicher Fehlt geben", fügt der 20-fache GP-Sieger an. "Die Fahrer hatten auch kaum Gelegenheit, ein F1-Auto zu bewegen, deshalb haben sie sich mit Karts, Rallye-Autos und alten Rennautos begnügt, um in Form zu bleiben. Und natürlich haben sie auch ihr körperliches Training absolviert. Aber nichts kommt an die Power eines Formel-1-Autos heran, wenn man aus einer Kurve beschleunigt und man das fünf- oder sechsfache des eigenen Körpergewichts spürt. Es wird also eine Weile dauern, bis sich die Fahrer wieder an dieses Gefühl gewöhnt haben."

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5. Juli: Grand Prix von Österreich (Red Bull Ring)

12. Juli: Grand Prix der Steiermark (Red Bull Ring)

19. Juli: Grand Prix von Ungarn (Hungaroring)

2. August: Britischer Grand Prix (Silverstone)

9. August: 70th Anniversary Grand Prix (Silverstone)

16. August: Grand Prix von Spanien (Circuit de Barcelona-Catalunya)

30. August: Grand Prix von Belgien (Circuit Spa-Francorchamps)

6. September: Grand Prix von Italien (Autodromo Nazionale di Monza)

Mögliche Fortsetzung (unbestätigt)

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13. September: 1000. GP Ferrari, GP-Name unklar (Autodromo Internazionale del Mugello)

27. September: Grand Prix von Russland (Sochi Autodrom)

4. Oktober: Zweiter Sotschi-GP, Name unklar (Sochi Autodrom)

Alternative für Sotschi: Portimão (Portugal)

18. Oktober: Grand Prix von Kanada (Montreal)

25. Oktober: Grand Prix der USA (Austin)

Alternative: Shanghai (China)

29. November: Grand Prix von Bahrain (Bahrain International Circuit)

6. Dezember: Zweiter Bahrain-GP, Name unklar (BIC)

13. Dezember: Grand Prix von Abu Dhabi (Yas Marina Circuit)

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