Sebastian Vettel: «Müssen aus der Erfahrung lernen»

Von Rob La Salle
Formel 1
Sebastian Vetttel

Sebastian Vetttel

Ferrari-Star Sebastian Vettel freut sich auf den Formel-1-Saisonstart in Spielberg. Der vierfache Champion spricht auch über seine Träume in der Corona-Zwangspause und den neuen WM-Kalender.

In dieser Woche durfte Sebastian Vettel endlich wieder einmal in einem GP-Renner Gas geben: Der Heppenheimer legte auf dem Rundkurs in Mugello im 2018er-Ferrari SF71H eine GP-Distanz zurück und schwärmte hinterher, wie gut es sich anfühle, ein Formel-1-Auto am Limit zu bewegen. Nun freut sich der Ferrari-Abschiedskandidat auf den verspäteten Saison-Startschuss, der am 5. Juli mit dem ersten von zwei aufeinanderfolgenden Rennen auf dem Red Bull Ring erfolgen wird.

Im RTL-Interview schwärmt der vierfache Champion: «Zuallererst freue ich mich darüber, dass es wieder losgeht und wir wieder Rennen fahren dürfen. Nach einer so langen Zwangspause tut es uns allen gut, wieder ins Auto zu steigen und zu kämpfen. Die Strecke in Österreich ist auch toll und bietet alles, was man braucht. Es ist gut, dass es wieder losgeht.»

Und Vettel offenbart auf die Frage, ob er während des Lockdowns von seinen Ingenieuren und Mechanikern geträumt habe: «Direkt von ihnen geträumt habe ich nicht, aber natürlich hatte man den einen oder anderen Traum, dass man sich in einer gewissen Rennsituation befindet, so wie das halt ist. Ich habe also nicht direkt von ihnen geträumt, aber wenn es ums Rennfahren geht, dann ist es natürlich auch immer mein Team und da sind die Ingenieure und Mechaniker immer dabei. So gesehen waren sie also auch Teil des Traums.»

Dass die Saison gleich mit zwei WM-Läufen an aufeinanderfolgenden Wochenenden auf dem Red Bull Ring losgeht, ist auch für den 53-fachen GP-Sieger ungewohnt. « Das ist neu für mich. Ich bin zwar schon lange dabei, aber trotzdem ist es in dieser Hinsicht eine Premiere», kommentiert Vettel. «Ich denke, dass spätestens beim zweiten Rennen alle gut vorbereitet sein werden.»

«Jeder weiss dann, was einen erwartet. Andererseits hat man auch die Möglichkeit, aus den Fehlern des ersten Wochenendes – wenn es denn welche gab – etwas zu lernen. Gerade was die Rennstrategie angeht, kann man vielleicht auch etwas anderes wagen. Ich denke, wir müssen aus der Erfahrung des ersten Wochenendes lernen und uns steigern. Das werden natürlich alle probieren, und wir werden sehen, ob das Ergebnis gleich ausfällt oder ob es trotzdem die eine oder andere Überraschung geben wird», fügt Vettel an..

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