Romain Grosjean über Renault-Rückkehr: «Nette Story»

Von Otto Zuber
Formel 1
Romain Grosjean

Romain Grosjean

Haas-Pilot Romain Grosjean schliesst eine Rückkehr zum Renault-Team nach der Saison 2020 nicht aus. Der Genfer hatte 2009 seine ersten GP-Einsätze für den Rennstall aus Enstone bestritten.

Die Bestätigung von Sebastian Vettels Ferrari-Abschied nach der sechsten gemeinsamen Saison in diesem Jahr hat ein Stühlerücken ausgelöst, bei dem Renault-Teamchef Cyril Abiteboul sicherlich nicht zu den Gewinnern zählt. Denn der Franzose muss zähneknirschend den Verlust seines teuren Zugpferds Daniel Ricciardo hinnehmen, weil der Australier ab 2021 für McLaren an den Start gehen wird. Dort nimmt er den Platz von Carlos Sainz ein, der seinerseits das Ferrari-Cockpit von Vettel erbt.

Damit stellt sich die Frage, wer den Platz von Ricciardo einnehmen wird. Mit der Nachfolge des 30-Jährigen werden verschiedene Namen in Verbindung gebracht, wie etwa Vettel oder Altmeister Fernando Alonso. Auch Haas-Pilot Romain Grosjean könnte sich eine Rückkehr zu jenem Team vorstellen, mit dem er anno 2009 in seine GP-Karriere gestartet ist, wie er im ESPN-Podcast erklärt.

«Es gab ein paar Überraschungen», hält der Genfer mit Blick auf den diesjährigen Fahrermarkt fest. «Die grösste war wohl Sebastian, und aufgrund dessen wurden Entscheidungen getroffen, bei denen ich wahrscheinlich anders entschieden hätte. Aber ich verstehe es und es hat Spass gemacht, dem ganzen Treiben zuzuschauen. Carlos zog es offensichtlich zu Ferrari, wodurch ein attraktiver Platz bei McLaren frei wurde, was Ricciardo eine gute Gelegenheit eröffnet hat.»

Auch bei seinem früheren Brötchengeber Renault könnte sich eine solche für Grosjean ergeben, wie er betätigt: «Es ist noch ein Platz frei bei Renault, was eine attraktive Alternative für die Zukunft ein könnte. Denn wir hoffen, dass durch die Budgetobergrenze mehr Teams vorne mitspielen können und ich denke, Racing Point ist auf einem sehr guten Weg, wie bei den Wintertests deutlich wurde. Sie sind sehr konkurrenzfähig und haben mit Mercedes ganze Arbeit geleistet, es gibt also einige gute Optionen für die Zukunft.»

«Der Fahrermarkt ist interessant, es sind noch wenige Plätze zu haben und ich denke, jeder wird sich etwas Zeit nehmen, um das anzuschauen», fügt der 34-Jährige an, und räumt angesichts eines möglichen Comebacks bei Renault ein: «Es wäre eine nette Story. Ich habe viel Zeit in Enstone verbracht und Renault hat den Grossteil meiner Karriere finanziert, ausserdem haben sie ihren jüngsten Podestplatz mir zu verdanken! Ich denke, es wäre nett, dort zurückzukehren, aber es wäre auch schön, bei Haas an Bord zu bleiben oder für ein anderes Team zu fahren.»

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