Max Verstappen: «Mercedes ist auf eine Runde besser»

Von Gino Bosisio
Formel 1
Max Verstappen

Max Verstappen

Max Verstappen war am Montagabend einer der hochkarätigen Gäste bei der Live-Sendung «Sport und Talk aus dem Hangar-7» auf ServusTV. Dabei sprach der Niederländer auch über die Chancen für das kommende Wochenende.

Im Nachhinein ist klar: Max Verstappen hätte bei diesem chaotischen Auftaktrennen der Formel 1 in Spielberg eine sehr realistische Siegchance gehabt. Stattdessen schied der Red Bull Racing-Star früh aus. Der Ärger über die Nullrunde ist bereits ein wenig verflogen.

«Jetzt geht es schon, aber am Sonntag war es schon sehr schade, was passiert ist. Das ist Rennsport. Wenn so wenig Rennen im Kalender sind, ist es bitter. Es gab viele Möglichkeiten. Auch der zweite Platz war gut zu diesem Zeitpunkt», stellt der Niederländer bei der Live-Sendung «Sport und Talk aus dem Hangar-7» von ServusTV fest.

Im Rennen versuchte Red Bull Racing in der Box noch einen Lenkradwechsel. Verstappen: «Ich habe mir irgendwie schon gedacht, dass es vorbei ist. Aber es ist nichts mehr gegangen. Das kann manchmal passieren.»

Zu den generell vielen Ausfällen auf dem Red Bull Ring (es kamen nur elf Autos ins Ziel) sagt Verstappen: «Die gelben Randsteine sind auf dem Red BullRing schon ein Problem, aber der Rest ist wie auf allen Pisten. Alles hängt am Ende zusammen. Aus meiner Sicht war es aber kein Sensorproblem wie bei Mercedes. Die ganze Technik ist am Limit.»

Verstappens Ausblick für das zweite Rennen, das am kommenden Wochenende ebenfalls in Spielberg steigt: «Das Tempo war nicht schlecht, aber über eine Runde ist Mercedes besser.»

Zu den fehlenden niederländischen Fans in Orange sagt Verstappen: «Ich hatte nur zehn oder elf Runden im Rennen, das ist mir in dieser Zeit nicht so aufgefallen. Nach etwa 15 Runden, wenn es ein wenig relaxter ist, dann schaust du eher mal kurz herum.»

Auch die Video-Wände fehlen derzeit bei den Rennen in Spielberg. Verstappen: «Hier sind so lange Geraden, dann kannst du üblicherweise kurz auf die Videowand hochschauen.»

Zum gestrichenen Rennen in Zandvoort meint der achtfache GP-Sieger: «Ich freue mich schon auf den Grand Prix im nächsten Jahr in Zandvoort. Es wäre natürlich schön gewesen, schon 2020 dort zu fahren, aber jetzt hoffe ich, dass wir nächstes Jahr dort antreten können.»


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