Lewis Hamilton (Mercedes/1.): Herz stehengeblieben

Von Mathias Brunner
Lewis Hamilton

Lewis Hamilton

​Pole-Position für Weltmeister Lewis Hamilton im Regen von Spielberg: «Natürlich freue ich mich sehr über diese Pole-Position, aber die Verhältnisse waren sehr schwierig, einmal blieb mir fast das Herz stehen.»

Was für eine Machtdemonstration von Weltmeister Lewis Hamilton: Pole-Position auf nasser Bahn in Spielberg, 1,2 Sekunde vor Max Verstappen! «Ich freue mich wahnsinnig», sagte der sechsfache Weltmeister aus England unmittelbar nach einem für die Fahrer überaus schwierigen Abschlusstraining.

«Die Verhältnisse waren überaus tückisch», so Hamilton nach seiner 89. Pole-Position in der Formel 1, seiner dritten in Österreich nach 2015 und 2016. «Das Wetter hat unsere Aufgabe sehr schwierig gemacht. Du hast zunächst mal wegen der ganzen Gischt so gut wie nichts gesehen. In der Runde vor meinem besten Versuch hatte ich einen haarsträubenden Moment, als der Wagen querschlug, da blieb mir fast das Herz stehen. Das war so viel Aquaplaning! Aber generell fahre ich gerne auf nasser Bahn, das erinnert mich an die Anfangszeit meiner Karriere in England.»

«Ich bin sehr erleichtert, wie es gelaufen ist, denn der Freitag war für uns nicht einfach gewesen, das erste Training war okay, im zweiten war das gute Handling weg. Wir haben später am Wagen etwas gefunden, nichts Dramatisches, aber nun liegt das Auto wieder gut. Ich glaube, auf trockener Bahn wären wir noch stärker gewesen, aber im Rennen soll es ja trocken sein, also bin ich guter Dinge.»

«Abgesehen von diesem Schreckmoment lief es gut. Ich habe mir so gut wie keine Fehler erlaubt, diese Pole ist viel wert. Denn solche Bedingungen sind für diese Autos die schwierigsten, die man sich vorstellen kann. Die Sicht war minimal. Es ging darum, sich eine Lücke zu erzeugen und sich keine Fehler zu erlauben. Ich wurde vom Team ständig informiert. Alles hat geklappt.»

«Wir müssen auch an die Offiziellen denken, es war für sie nicht einfach, heute die richtigen Entscheidungen zu treffen. Im ersten Quali-Teil war es gut, dann wurden die Verhältnisse wieder schwieriger, im zweiten und dritten Segment. Die Leute sollten mit uns an Bord sein und spüren, was da alles los ist. Die letzte Runde war wirklich phantastisch und – bei diesen Verhältnissen und bei zunehmendem Regen – nahe an der Perfektion.»

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