Paul Monaghan (Red Bull Racing): «Honda ist grandios»

Von Adam Cooper
Formel 1
​Der Engländer Paul Monaghan – leitender Ingenieur bei Red Bull Racing – spricht über den Saisonbeginn und sagt, wieso ihn die Spezialisten von Honda einmal mehr tief beeindruckt haben.

Max Verstappen hat beim zweiten WM-Lauf auf dem Red Bull Ring einen guten dritten Platz eingefahren, mehr war gegen die starken Mercedes von Lewis Hamilton und Valtteri Bottas nicht auszurichten. Für Verstappen war dieser Podestplatz ganz wichtig, denn beim Saisonauftakt in der Steiermark war er nicht ins Ziel gekommen – Elektrikschaden an seinem Renner von Red Bull Racing-Honda. Wegen des gleichen Defekts musste kurz vor Schluss auch Verstappens Stallgefährte Alex Albon aufgeben.

Paul Monaghan, leitender Ingenieur der vierfachen Weltmeister aus Milton Keynes, spricht von einer Herkulesaufgabe, wie Honda und RBR auf den verpatzten Saisonstart reagiert haben.

Der 52jährige Engländer sagt, nach makellosem Einsatz beider Red Bull Racing-Boliden mit Rang 3 von Verstappen und Platz 4 von Albon: «Ein tolles Ergebnis als schöne Belohnung für die monumentale Arbeit, die nach dem Saisonbeginn geleistet worden ist, um beide Autos so zu verbessern, dass diese Elektrikprobleme – wohl ausgelöst durch das Überfahren der Randsteine – nicht mehr aufgetreten sind. Honda ist grandios, und ich bin auch sehr zufrieden über die Art und Weise, wie RBR reagiert hat.»

«Wenn uns etwas enttäuscht hat beim zweiten Saisonrennen, dann die Tatsache, dass Mercedes erneut die Nase vorn hat. Wir spüren eine Mischung aus Erleichterung und Frustration. Mercedes ist überall ein wenig schneller als wir, also haben wir Arbeit vor uns. Sie scheinen einen ziemlich starken Motor zu haben, und das Auto ist auch überaus konkurrenzfähig. Es wird eine harte Herausforderung, sie einzuholen, aber unmöglich ist es nicht.»

«Wir haben sehr viel darin investiert, unser Auto in allen Belangen zu verbessern. Nicht alles davon ist von freiem Auge zu sehen. Beim ersten Rennen hatten wir den Wagen von Max schon in der zwölften Runde draussen, und der andere stotterte so sehr, dass wir ihn aus dem Grand Prix nehmen mussten. Beim zweiten Rennen waren diese Probleme gelöst.»

«Wir haben überdies am Freitag eine ganze Reihe neuer Teile am Wagen gehabt, die sich alle bewährt haben. All dieser Aufwand ist mit den Rängen 3 und 4 belohnt worden, und so langsam wird auch das Kräfteverhältnis im Feld klarer. Ich habe mich sehr für Honda gefreut, denn ich weiss, wie sehr sie sich nach dem ersten Wochenende ins Zeug gelegt haben, um diese Schwierigkeiten aus der Welt zu schaffen. Es geht aufwärts.»

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