Valtteri Bottas hat noch keinen Mercedes-Vertrag für 2021 unterschrieben. Die Gespräche laufen aber in die richtige Richtung, verrät der Finne, der seit 2017 für das Team von Toto Wolff Gas gibt.
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George Russell bestätigte am gestrigen Donnerstag seinen Williams-Verbleib über 2020 hinaus. Dies passierte nach vielen Spekulationen darüber, ob der junge Brite vielleicht schon im nächsten Jahr ins Mercedes-Team befördert werden würde – auf Kosten von Valtteri Bottas, versteht sich. Doch Claire Williams stellte klar, dass sie auch 2021 auf die Dienste des 22-Jährigen setzen will. "Es gab nicht viel, was Mercedes da hätte tun können", umriss Russell seine Vertragssituation, die offenbar keinen Spielraum offen lässt.
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Es stellt sich ohnehin die Frage, ob Mercedes etwas hätte unternehmen wollen, denn Bottas hat sich in den ersten beiden Rennen des Jahres besser als alle anderen GP-Stars geschlagen. Mit seinem Sieg beim Saisonauftakt und dem zweiten Platz im Steiermark-GP reiste der Finne als WM-Leader zum dritten Kräftemessen nach Ungarn. Die Verhandlungen zwischen Bottas und der Teamführung von Mercedes sind denn auch auf dem richtign Weg, wie der 30-Jährige auf Nachfrage in seiner Presserunde verriet: "Ich kann sagen, dass wir die Gespräche aufgenommen haben, denn wir alle haben realisiert, wie schnell die Zeit bei diesem dichten WM-Kalender verfliegt."
"Noch ist nichts unterschrieben, aber es geht in die richtige Richtung", offenbarte der WM-Zweite des Vorjahres, der auch mahnte: "Wie ich schon vor einer Woche gesagt habe, ist es das Wichtigste, dass wir fokussiert bleiben, und ich bin mir sicher, dass wir schnell vorankommen werden. Natürlich ist es aus Fahrer-Sicht nicht schön, wenn sich die Verhandlungen hinziehen, aber wir haben erst zwei Rennen hinter uns, es besteht also kein Grund zur Panik und wir müssen uns auch nicht beeilen."
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