Qualifying Russland: Crash von Sebastian Vettel!

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Sebastian Vettel produzierte im Qualifying von Sotschi einen Crash

Sebastian Vettel produzierte im Qualifying von Sotschi einen Crash

Ferrari-Star Sebastian Vettel verabschiedete sich mit einem Knall aus dem Sotschi-Qualifying. Der Heppenheimer blieb beim Crash zum Glück unversehrt, sein Dienstwagen wurde hingegen stark in Mitleidenschaft gezogen.

Die Strecke hatte sich auf 34,4 Grad aufgeheizt, als die GP-Piloten das Qualifying in Sotschi in Angriff nahmen. Die Aussentemperatur lag bei 26,4 Grad Celsius, als George Russell als Erster ausrückte – nur Augenblicke vor dem Mercedes-Duo Lewis Hamilton und Valtteri Bottas, denen weitere Autos auf die Strecke folgten.

Russell und die Renault-Werksfahrer Daniel Ricciardo und Esteban Ocon waren die Einzigen, die den ersten Q1-Versuch auf den mittelharten Reifen unternahmen, der Brite verzichtete auf eine Rundenzeit und wechselte nach zwei Installationsrunden auf die weichen Reifen. Die erste konkurrenzfähige Rundenzeit stellte Bottas auf, der am Trainingsfreitag noch den Ton angegeben hatte.

Der Finne umrundete die 5,848 km lange Piste in 1:32,656 min, für Hamilton lief der erste Versuch enttäuschend, er blieb 1,4 sec langsamer, weil er in Kurve 2 neben die Strecke gerutscht war. Aus diesem Grund wurde seine Rundenzeit gestrichen. Der Weltmeister legte noch einmal nach und kam bis auf 0,327 sec an dei Bottas-Bestzeit ran.

Hinter Hamilton komplettierten Sergio Pérez, Carlos Sainz, Max Verstappen, Charles Leclerc, Ricciardo, Pierre Gasly, Alex Albon und Lance Stroll die Top-10. Auf wen weiteren Rängen folgten Lando Norris, Daniil Kvyat, Russell, Sebastian Vettel, Kevin Magnussen, Ocon, Kimi Räikkönen, Antonio Giovinazzi, Romain Grosjean und Nicholas Latifi, dessen erste Rundenzeit gestrichen wurde, weil er neben die Strecke geraten war.

Den zweiten Versuch startete Verstappen auf den Medium-Reifen, die restlichen Piloten, die einen zweiten Versuch starteten, liessen sich die weichen Reifen geben. Bottas und Hamilton konnten sich an der Spitze halten, dahinter reihte sich Lokalmatador Kvyat vor Ocon, Verstappen, Ricciardo, Pérez, Gasly, Norris und Stroll ein. Auch Albon, Sainz, Russell, Leclerc und Vettel schafften den Sprung ins Q2. Für Grosjean, Giovinazzi, Magnussen, Latifi und Räikkönen war das Abschlusstraining hingegen vorbei. Letzterer legte in Kurve 2 einen Dreher hin, weshalb er auf dem letzten Platz landete.

Q2: Harter Crash von Sebastian Vettel

Auch im zweiten Qualifying-Abschnitt wählten die meisten Piloten die weichen Reifen, einzig Hamilton, Bottas und Verstappen drehten den ersten Versuch auf den mittelharten Reifen. Hamilton schaffte eine Rundenzeit über 1:32,085 min, die ihm allerdings gestrichen wurde, weil er in Kurve 18 zu weit neben die Strecke geriet. Auch sein Teamkollege Bottas geriet an gleicher Stelle weit raus, konnte sich aber noch knapp innerhalb des erlaubten Bereichs halten. Seine Rundenzeit fiel mit 1:33,056 min denn auch relativ bescheiden aus.

So stand nach dem ersten Q2-Versuch Ricciardo mit 1:32,218 min an der Spitze des Zeitenmonitors. Dahinter folgten Sainz, Pérez, Bottas, Norris, Gasly, Verstappen, Ocon, Leclerc, Kvyat, Albon, Stroll, Vettel, Hamilton und Russell. Letzterer, der wie Hamilton noch keine Rundenzeit ausweisen konnte, gab als Erster wieder Gas und hatte die Strecke für sich, als er sich eine 1:33,583 min notieren liess. Damit belegte er Rang 13.

Bis auf Ricciardo machten sich alle noch einmal auf zur Zeitenjagd, die allerdings zum Schluss unterbrochen wurde, weil Vettel in der vierten Kurve abflog und in die Streckenbegrenzung krachte. Der Heppenheimer blieb dabei zum Glück unverletzt, sein Teamkollege Leclerc, der hinter ihm unterwegs war, überfuhr die Trümmer, krache aber zum Glück nicht in das Auto seines Teamkollegen. Hamilton, der seine Runde unterbrechen musste, wurde am Boxenfunk darüber unterrichtet, dass noch genügend Zeit bleibe, um eine Rundenzeit aufzustellen.

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Mathias Brunner
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