Toto Wolff zum Nürburgring-GP: «Alles ist möglich»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Lewis Hamilton gegen Sebastian Vettel auf dem Nürburgring 2013

Lewis Hamilton gegen Sebastian Vettel auf dem Nürburgring 2013

​Mercedes-Teamchef Toto Wolff freut sich, dass Mercedes-Benz auch 2020 ein Heimrennen hat – mit dem Grossen Preis der Eifel auf dem Nürburgring. In Sachen Wetter sagt der Wiener vorher: «Da ist alles möglich.»

Was haben wir am Nürburgring nicht alles schon an Wetterkapriolen erlebt: Schneefall statt eines Trainings, Nieselregen, Starkregen, Nebel, Eis auf Windschutzscheiben und am Boden, aber auch Sonne satt mit Temperaturen wie in Arabien. Mercedes-Teamchef Toto Wolff bringt das so auf den Punkt: «Am Nürburgring ist alles möglich.»

Als Formel-1-CEO Chase Carey und sein Sportdirektor Ross Brawn das WM-Programm 2020 planten, da war für die meisten Menschen Corona noch ein Bier aus Mexiko. Hockenheim hatte aus finanziellen Gründen keinen Platz im Kalender mehr gefunden, sehr zum Bedauern der deutschen Formel-1-Fans und auch von Mercedes-Teamchef Toto Wolff.

Dann aber kam die Coronapandemie, Rennen in Asien und Amerika sind in diesem Jahr nicht möglich, Carey und Brawn stellten ein Notprogramm mehrheitlich in Europa auf – samt eines WM-Laufs auf dem Nürburgring, wo die Formel 1 zuletzt 2013 gastierte. Von 9. bis 11. Oktober findet auf dem Nürburgring das Wochenende um den Grossen Preis der Eifel statt. Die Namensrechte für die Bezeichnung «Grosser Preis von Deutschland» hält der Automobilclub von Deutschland (AvD), aber die Schirmherrschaft für den WM-Lauf vom kommenden Oktober liegt beim Allgemeinen Deutschen Automobilclub (ADAC).

Toto Wolff über den kommenden WM-Lauf am Fusse der Nürburg: «Für Mercedes ist es immer gut, ein Rennen in Deutschland zu haben. Es ist schön, zum Nürburgring zurückzukehren. Es wird bestimmt aufregend, mit niedrigen Temperaturen, vielleicht mit Regen. Leider können wir keine Gäste einladen oder auf die Tribünen platzieren.»

Beim vorderhand letzten WM-Lauf auf dem Nürburgring im Juli 2013 wurde Lewis Hamilton im Silberpfeil Fünfter, Sebastian Vettel gewann mit Red Bull Racing, vor den beiden Lotus-Fahrern Kimi Räikkönen und Romain Grosjean.

Russland-GP, Sotschi

1. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, 1:34:07,868 h
2. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +7,729 sec
3. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +22,729
4. Sergio Pérez (MEX), Racing Point, +30,558
5. Daniel Ricciardo (AUS), Renault, +47,065
6. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +1:02,186 min
7. Esteban Ocon (F), Renault, +1:08,006
8. Daniil Kvyat (RUS), AlphaTauri, +1:08,740
9. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +1:29,669
10. Alex Albon (T), Red Bull Racing, +1:32,995
11. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, +1 Runde
12. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1 Runde
13. Sebastian Vettel (D), Ferrari, +1 Runde
14. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo, +1 Runde
15. Lando Norris (GB), McLaren, +1 Runde
16. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +1 Runde
17. Romain Grosjean (F), Haas, +1 Runde
18. George Russell (GB), Williams, +1 Runde
Out
Lance Stroll (CDN), Racing Point, Crash
Carlos Sainz (E), McLaren, Crash

WM-Stand Fahrer nach 10 von 17 Rennen

1. Hamilton 205 Punkte
2. Bottas 161
3. Verstappen 128
4. Norris 65
5. Albon 64
6. Ricciardo 63
7. Leclerc 57
8. Stroll 57
9. Pérez 56
10. Gasly 45
11. Sainz 41
12. Ocon 36
13. Vettel 17
14. Kvyat 14
15. Nico Hülkenberg (D) 6
16. Räikkönen 2
17. Giovinazzi 2
18. Magnussen 1
19. Latifi 0
20. Russell 0
21. Grosjean 0

Marken
1. Mercedes 366
2. Red Bull Racing 192
3. McLaren 106
4. Racing Point 104
5. Renault 99
6. Ferrari 74
7. AlphaTauri 59
8. Alfa Romeo 4
9. Haas 1
10. Williams 0


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