Romain Grosjean (Haas): «Ich habe fast geweint»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Die Heilung von Romain Grosjeans rechter Hand schreitet voran

Die Heilung von Romain Grosjeans rechter Hand schreitet voran

Romain Grosjean durfte das Krankenhaus heute verlassen. Der Genfer, der am Sonntag in Bahrain einen schlimmen Feuerunfall mit leichten Verbrennungen verlassen konnte, meldet erste Erfolge im Heilungsprozess.

Die Formel-1-Welt wurde am heutigen Mittwochvormittag gleich mehrere gute Nachrichten erfreut. Zunächst bestätigten Williams und Mercedes, dass George Russell den zweitletzten GP des Jahres für den mit Covid-19 infizierten Lewis Hamilton im W11 bestreiten darf. Der Rennstall aus Grove verkündete zudem, dass Jack Aitken den Platz des jungen Briten im FW43 übernehmen darf. Der Formel-2-Pilot wird damit sein GP-Debüt bestreiten.

Kurze Zeit später kam die Mitteilung von Haas, die schon lange erwartet wurde: Mick Schumacher wird im nächsten Jahr für den US-Rennstall neben dem Tags zuvor bestätigten Russen Nikita Mazepin Gas geben. Der 21-jährige Deutsche, der wie sein baldiger Teamkollege einen mehrjährigen Vertrag unterschrieben hat, will schon nächste Woche im Rahmen des Saisonfinales in Abu Dhabi seine Arbeit bei Haas in Angriff nehmen, wie er in seiner Presserunde verkündete.

Noch vor der Bestätigung von Schumacher gab es vom Rennstall von Gene Haas ein Update zum Zustand von Romain Grosjean, der am Sonntag im Bahrain-GP einen schlimmen Feuerunfall mit leichten Verbrennungen überstanden hat. Der Genfer durfte das Militärkrankenhaus von Manama am heutigen Mittwochvormittag verlassen und befindet sich nun wieder in seinem Hotel.

Von dort meldete er sich mit einem Foto seiner rechten Hand. die nunmehr nur noch teilweise einbandagiert ist, in den sozialen Medien zu Wort. «Meine Freude, als mir gesagt wurde, dass ich nicht mehr einen vollständigen Verband brauche und meine Finger benutzen kann, war riesig. Ich habe fast geweint. Das ist ein Etappensieg auf meinem Weg zur Genesung», schrieb der 34-Jährige dazu.

Grosjean verpasste es auch nicht, seinem Nachfolger Schumacher zur Formel-1-Beförderung zu gratulieren. «Willkommen in der Formel 1, Mick», schrieb er zur entsprechenden Meldung, und legte dem jungen Formel-2-Leader ans Herz, sich gut um die Haas-Mannschaft zu kümmern. «Sie werden dir das zu 1000 Prozent zurückgeben», ist er sich sicher.

Bahrain-GP, Sakhir

1. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:34:01,829h
2. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +1,254 sec
3. Alex Albon (T), Red Bull Racing, +8,005
4. Lando Norris (GB), McLaren, +11,337
5. Carlos Sainz (E), McLaren, +11,787
6. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +11,942
7. Daniel Ricciardo (AUS), Renault, +19,368
8. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, +19,680
9. Esteban Ocon (F), Renault, +22,803
10. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +1 Runde
11. Daniil Kvyat (RUS), AlphaTauri, +1 Runde
12. George Russell (GB), Williams, +1 Runde
13. Sebastian Vettel (D), Ferrari, +1 Runde
14. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +1 Runde
15. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo, +1 Runde
16. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, +1 Runde
17. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1 Runde
Out
Sergio Pérez (MEX), Racing Point, Motorschaden
Romain Grosjean (F), Haas, Crash
Lance Stroll (CDN), Racing Point, Crash

WM-Stand Fahrer nach 15 von 17 Rennen

Fahrer
1. Hamilton 332 Punkte
2. Bottas 201
3. Verstappen 189
4. Ricciardo 102
5. Pérez 100
6. Leclerc 98
7. Norris 86
8. Sainz 85
9. Albon 85
10. Gasly 71
11. Stroll 59
12. Ocon 42
13. Vettel 33
14. Kvyat 26
15. Nico Hülkenberg (D) 10
16. Räikkönen 4
17. Giovinazzi 4
18. Grosjean 2
19. Magnussen 1
20. Latifi 0
21. Russell 0

Marken
1. Mercedes 533
2. Red Bull Racing 274
3. McLaren 171
4. Racing Point 154
5. Renault 144
6. Ferrari 131
7. AlphaTauri 97
8. Alfa Romeo 8
9. Haas 3
10. Williams 0

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