Carlos Sainz zum Ferrari-Test: «Besser geht es nicht»

Von Mathias Brunner
Formel 1
​Carlos Sainz hat den ersten Testtag mit Ferrari hinter sich. Der 26jährige Spanier legte in Fiorano mit einem 2018er Auto mehr als 100 Runden zurück: «Ein unvergesslicher Tag, besser geht es nicht.»

Es ist für jeden Ferrari-Fahrer ein ganz besonderer Tag – wenn er sich zum ersten Mal in eines der roten Autos gleiten lässt und auf die Bahn geht. Der 26jährige Spanier Carlos Sainz hat dazu festgehalten: «Ein Ferrari-Fahrer zu sein, das hat eine tiefere Bedeutung. Wenn du von Ferrari träumst, dann träumst du automatisch von Siegen, das sind Begriffe, die einfach Hand in Hand gehen. Klar will ich mit Ferrari Rennen gewinnen, aber ich weiss auch – das wird kompliziert. Wir haben einen langen Weg vor uns, aber das muss das Ziel sein.»

«Ich will mein Möglichstes tun, um die Lage von Ferrari zu verbessern. Aber aber ich werde der gleiche Carlos Sainz bleiben. Meine Arbeitsweise und mein Charakter haben mich an diesen Punkt geführt, das war der Schlüssel zu meinen Fortschritten als Rennfahrer. Also werde ich diesen Weg weitergehen. Es gibt nichts, wovor ich mich fürchten müsste.»

Nun hat der WM-Sechste von 2019 und 2020 seinen ersten Testtag für Ferrari hinter sich: Er ist auf der Ferrari-Testbahn Fiorano mehr als 100 Runden gefahren.

Danach sagte der Madrilene, der von seinem Vater Carlos Sainz begleitet worden war: «Ein unvergesslicher Tag! Der Wecker hat schon ziemlich früh geklingelt, weil wir vor dem Beginn der Tests um halb zehn eine Menge Sitzungen hatten. Als ich zur Teststrecke kam und den Wagen mit meiner Nummer 55 sah, machte mein Herz einen kleinen Hüpfer. Ich konnte es nicht erwarten, auf die Bahn zu gehen.»

«Ich bin sehr zufrieden damit, wie die Arbeit dann verlaufen ist. Wir hatten uns ein massives Programm vorgenommen und konnten alles durcharbeiten. Ich konnte mit den Ingenieuren und Mechanikern intensiv über die Abstimmung lernen. Ganz wichtig sind die ganzen Abläufe bei der Arbeit mit dem Set-up und an einem GP-Wochenende, das konnten wir gut üben.»

«Es war schön, bei diesem Schlüsselmoment meiner Karriere meinen Vater dabei zu haben. Ich bedanke mich bei der ganzen Ferrari-Truppe für den warmherzigen Empfang. Ich könnte mir keinen besseren Beginn des Kapitels Ferrari wünschen.»

Am 28. Januar setzte Sainz seine Arbeit fort, im Laufe des Tages wird dann Mick Schumacher den Ferrari SF71H übernehmen.

So testen Ferrari und Alpha Tauri
Donnerstag, 28. Januar
Ferrari in Fiorano mit Carlos Sainz (E) und Mick Schumacher (D)
AlphaTauri in Imola mit Yuki Tsunoda (J)

Freitag, 29. Januar
Ferrari in Fiorano mit Mick Schumacher (D) und Callum Ilott (GB)

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