Carlos Sainz (Ferrari): Leclerc mit Trick verblüfft
Der Spanier Carlos Sainz fährt eineinhalb Tage lang auf der Ferrari-Hausstrecke Fiorano. Am ersten Tag war der WM-Sechste von 2019 und 2020 schneller als GP-Sieger Charles Leclerc, mit einem Trick.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Das war ein Tag, den sich auch Rallye-Weltmeister und Dakar-Sieger Carlos Sainz senior nicht entgehen lassen wollte: Ganz der stolze Papa stand "El Matador" an der Box, als sein Sohn erstmals mit einem Ferrari auf die Testbahn ging. Carlos Sainz fährt eineinhalb Tage lang Tests in Fiorano, mit einem 2018er Renner des Typs SF71H.
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Nach dem ersten Tag sagte der WM-Sechste von 2019 und 2020: "Es war schön, dass mein Vater bei diesem wichtigen Tag dabei gewesen ist. Ich werde diesen ersten Einsatz nie vergessen. Es war etwas ganz Besonderes, meine Startnummer 55 auf dem Ferrari zu sehen." Auch Ferrari-Präsident John Elkann war anwesend, dazu Teamchef Mattia Binotto und Sportdirektor Laurent Mekies, als Sainz 110 Runden zurücklegte. Carlos fühlte sich im Wagen schnell zuhause. Ferrari hat keine Rundenzeiten kommuniziert, aber GP-Sieger Charles Leclerc soll am 26. Januar eine Bestzeit von 57,1 Sekunden erreicht haben, wie der italienische Journalist Alessandro Stefanini meinem Kollegen Franco Nugnes der italienischen motorsport.com verraten hat. Und Sainz? Die Ferrari-Truppe staunte über einen Bestwert von 56,6 sec, aber da behalf sich Carlos wohl mit einem kleinen Trick – auf jener Runde soll er es in einer Kurve mit dem Einhalten der Pistengrenzen nicht ganz so genau genommen haben. An einem GP-Wochenende würde eine solche Rundenzeit gestrichen.
Auch wenn es beim Test nicht um Bestzeiten geht, so bleibt der Eindruck: Sainz erfüllt in Sachen Speed und Arbeitsmethodik die Erwartungen von Ferrari. Sainz arbeitet mit Riccardo Adami als Renningenieur, der in den letzten Jahren an der Seite von Sebastian Vettel stand.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Donnerstag, 28. Januar Ferrari in Fiorano mit Carlos Sainz (E) und Mick Schumacher (D) AlphaTauri in Imola mit Yuki Tsunoda (J) Freitag, 29. Januar Ferrari in Fiorano mit Mick Schumacher (D) und Callum Ilott (GB)
Provisorischer Formel-1-Kalender 2021 Präsentationen 15. Februar: McLaren in Woking 18. Februar: AlphaTauri (Internet) 22. Februar: Alfa Romeo in Warschau Wintertests 12.–14. März in Sakhir, Bahrain Saison 28. März: Sakhir, Bahrain 18. April: Imola, Italien 02. Mai: Termin offen (ev. Portimão, Portugal) 09. Mai: Barcelona, Spanien 23. Mai: Monte Carlo, Monaco 06. Juni: Baku, Aserbaidschan 13. Juni: Montreal, Kanada 27. Juni: Le Castellet, Frankreich 04. Juli: Spielberg, Österreich 18. Juli: Silverstone, Grossbritannien 01. August: Budapest, Ungarn 29. August: Spa, Belgien 05. September: Zandvoort, Niederlande 12. September: Monza, Italien 26. September: Sotschi, Russland 03. Oktober: Singapur, Singapur 10. Oktober: Suzuka, Japan 24. Oktober: Austin, USA 31. Oktober: Mexiko-Stadt, Mexiko 07. November: São Paulo, Brasilien 21. November: Melbourne, Australien 05. Dezember: Dschidda, Saudi-Arabien 12. Dezember: Yas Marina, Abu Dhabi
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