Neu: Red Bull Racing RB16B-Honda von Max Verstappen
Mit diesem Rennwagen wollen Max Verstappen und Sergio Pérez Dauer-Weltmeister Mercedes-Benz gewaltig unter Druck setzen: Der Red Bull Racing RB16B-Honda für die Grand-Prix-Saison 2021 ist enthüllt.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Red Bull Racing hat am 23. Februar die ersten Bilder des 2021er Rennwagens vom Typ RB16B veröffentlicht. Mit diesem Honda-befeuerten Renner wollen Max Verstappen und Sergio Pérez GP-Siege einfahren und Weltmeister Mercedes-Benz in Bedrängnis bringen.
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Um dies zu erreichen, muss RBR vom ersten Rennen an konkurrenzfähig sein, einen hohen Entwicklungs-Rhythmus halten und sich in Sachen Standfestigkeit verbessern. Die Konkurrenz ist in Alarmbereitschaft. Mercedes-Teamchef Toto Wolff weiss: "Red Bull Racing-Honda hatte zum Saisonschluss 2020 das beste Auto." Erstmals bringt Red Bull Racing ein B-Modell auf die Bahn. Die Verwandtschaft zum 2020er Auto von RBR ist unverkennbar. Nase und Luftleit-Elemente wurden optimiert, um das grösste Problem des letztjährigen Fahrzeugs aus der Welt zu schaffen. Der Luftstrom von der Nase und dem darunterliegenden Element zu den seitlichen Barge-Boards und zur Vorderkante des Bodens war nicht gleichmässig und konnte im schlechtesten Fall kurz abbrechen. Das führte zu einem schwer berechenbaren Handling in langsamen Kurven, mit dem Max Verstappen besser umgehen konnte als Alex Albon.
In schnellen Kurven hingegen lag das wie üblich stark angestellte Auto gut. Während der Saison 2020 ging es darum, die Front nachzukorrigieren, ohne das aerodynamisch gute Verhalten des Heckes zu kompromittieren. Gesucht wurde ein idealer Kompromiss. Der wurde zum Saisonschluss gefunden, daher hatte RBR das beste Auto. Die zwei besten Rennställe der Formel 1 gingen in der zweiten Saisonhälfte 2020 unterschiedliche Wege: Mercedes stellte die Entwicklung ein, um sich auf 2021 zu konzentrieren, RBR brachte bis zum zweitletzten Rennen neue Teile. Die Denke dahinter: 2021 werden aus Spargründen die gleichen Chassis verwendet, nur in bestimmten Bereichen des Fahrzeugs darf entwickelt werden. Lehren vom 2020er Auto lassen sich also aufs 2021er Fahrzeug umsetzen. Red Bull Racing ging auf dem Yas Marina Circuit sogar einen Schritt weiter und brachte einen Wagen auf die Bahn, der den 2021er Aerodynamikregeln angepasst worden war. Die geänderten Bereiche sind: Dreiecksförmiger Ausschnitt am Boden vor den Hinterrädern; Bremsbelüftungen, die nicht mehr mit Luftleit-Elementen bestückt werden dürfen; gekürzte Finnen im Diffusor; Verbot von Schlitzen im vorderen Bereich des Bodens. Ein Grund für diesen Test: In den Vorjahren gab es immer wieder ungleiche Messwerte aus Windkanal und von der Rennstrecke. Das hat dazu geführt, dass RBR zum Saisonbeginn oft nicht so schnell war wie erwartet und im Laufe des Jahres aufholen musste. In der Corona-Zwangspause im ersten Halbjahr 2020 konnte nicht gefahren werden, Red Bull Racing musste sich auf Simulationswerkzeuge verlassen. Im normalen Fahrbetrieb wären die Techniker den Mängeln eher auf die Schliche gekommen. Im letzten Jahr des Formel-1-Engagements von Honda wollen die Japaner alles daran setzen, Red Bull Racing zu helfen, ein Wörtchen um den Titel mitreden zu können. Honda-F1-Technikchef Toyoharu Tanabe: "Wir wollen die Formel-1-Bühne mit einem Paukenschlag verlassen. Dafür legen sich alle Spezialisten in den Motorwerken von Sakura und Milton Keynes gewaltig ins Zeug. Wir glauben, wir sind für die Saison 2021 sehr gut vorbereitet. Die Erkenntnisse von den Prüfständen entsprechen unseren Erwartungen. Um Leistung und Standfestigkeit zu erhöhen, haben wir am Verbrennungsmotor gearbeitet, am Turbolader und an der Energierückgewinnung. Wir haben auch versucht, das Triebwerk noch besser ins Auto zu installieren." Im Grunde handelt es sich hier um jenen Motor, den Honda eigentlich zur Saison 2022 bringen wollte. Toyoharu Tanabe weiter: "Als noch niemand von Corona sprach, bestand unser Plan darin, diesen Motor 2021 zu verwenden. Dann kam die Pandemie, danach der Lockdown. Wir beschlossen, die Einführung dieser Motorspezifikation auf 2022 zu verschieben. Dann jedoch entschied die Konzernleitung, die Formel 1 auf Ende 2021 zu verlassen, also haben wir den Plan erneut geändert und die Entwicklung wieder beschleunigt."
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Präsentationen 26. Februar: Ferrari Team (Internet) 02. März: Mercedes (Internet) 02. März: Alpine (Internet) 03. März: Aston Martin (Internet) 05. März: Williams (Internet) 10. März: Ferrari Auto (Internet) Wintertests 12.–14. März in Sakhir, Bahrain Saison 28. März: Sakhir, Bahrain 18. April: Imola, Italien 02. Mai: Portimão, Portugal 09. Mai: Barcelona, Spanien 23. Mai: Monte Carlo, Monaco 06. Juni: Baku, Aserbaidschan 13. Juni: Montreal, Kanada 27. Juni: Le Castellet, Frankreich 04. Juli: Spielberg, Österreich 18. Juli: Silverstone, Grossbritannien 01. August: Budapest, Ungarn 29. August: Spa, Belgien 05. September: Zandvoort, Niederlande 12. September: Monza, Italien 26. September: Sotschi, Russland 03. Oktober: Singapur, Singapur 10. Oktober: Suzuka, Japan 24. Oktober: Austin, USA 31. Oktober: Mexiko-Stadt, Mexiko 07. November: São Paulo, Brasilien 21. November: Melbourne, Australien 05. Dezember: Dschidda, Saudi-Arabien 12. Dezember: Yas Marina, Abu Dhabi
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