Ferrari-Junior Mick Schumacher: Freche Ansage

Von Mathias Brunner
Formel 1
Mick Schumacher

Mick Schumacher

​Ferrari-Nachwuchsfahrer Mick Schumacher macht im Haas genau, was er tun sollte: Er bügelt seinen Stallgefährten Nikita Mazepin ein Mal mehr und er mischt sich unter die Fahrer von Williams und Alfa Romeo.

In der vergangenen Woche ist Mick Schumacher darauf angesprochen worden, wie mental schwierig seine Aufgabe 2021 sei. Denn vom Siegfahrer in der Formel 2 ist er, böse formuliert, zum Hinterherfahrer in der Formel 1 geworden – weil er im Haas-Renner mit stumpfen Waffen kämpft.

Der junge Deutsche behilft sich mit ein paar Tricks («Wenn vor mir ein Williams fährt, dann tu ich so, als würde ich den Renn-Leader jagen»), und er macht weiter, was von ihm erwartet wird – er sammelt Kilometer um Kilometer Formel-1-Erfahrung und bügelt so nebenbei seinen Haas-Stallgefährten Nikita Mazepin. Abgesehen davon hat er zwei Mal den Williams-Fahrer Nicholas Latifi hinter sich gelassen und schnupperte am Auspuff der Alfa Romeo-Fahrer.

Mick nach dem Training: «Es war erheblich rutschiger als ich es von anderen Strecken gewohnt, aber es hat Spass gemacht. Das Auto ist bei solchen Bedingungen ziemlich nervös, das erinnert ans Fahren mit einem Kart oder im Formel-3-Auto. Ich fand das interessant»

«Die Strecke gefällt mir sehr gut, das Layout erzeugt ein intensives Fahrerlebnis. Ich fand es nicht schwierig, Vertrauen aufzubauen, ich fand es hingegen knifflig, eine saubere Runde hinzubekommen – eben weil die Piste so rutschig ist. Ich fühle mich im Auto immer wohler, und daher fahre ich auch flotte Rundenzeiten. Wenn wir weiter so einen guten Job machen wie an diesem Freitag, dann dürfen wir dem Abschlusstraining guten Mutes entgegensehen.»

Schumacher hatte schon in in Imola angekündigt, dass er es sich vorgenommen hat, die erste Quali-Phase zu überstehen. Dazu muss ihm nicht nur eine tolle Runde gelingen, er muss auch fünf Gegner hinter sich lassen. Aber genau so eine freche Ansage erwarten wir von einem aufstrebenden Formel-1-Fahrer.

2. Training, Portimão

01. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:19,837 min
02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:19,980
03. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, 1:20,181
04. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21,1:20,197
05. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault,1:20,220
06. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, 1:20,235
07. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, 1:20,360
08. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:20,418
09. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes,1:20,427
10. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:20,516
11. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda,1:20,558
12. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:20,757
13. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, 1:20,976
14. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda,1:21,053
15. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:21,074
19. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:21,225
16. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:21,238
17. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, 1:21,537
18. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, 1:21,855
20. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, 1:22,638

1. Training, Portimão

01. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, 1:19,648 min
02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:19,673
03. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:19,846
04. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, 1:19,884
05. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:19,967
06. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda,1:20,444
07. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, 1:20,529
08. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:20,635
09. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21,1:20,680
10. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, 1:20,800
11. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes,1:20,894
12. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:20,995
13. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda,1:21,090
14. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault,1:21,303
15. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:21,381
16. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:21,405
17. Callum Ilott (GB), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:21,806
18. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, 1:21,939
19. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, 1:22,293
20. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, 1:24,224

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