Lewis Hamilton (Mercedes): «Scheiss-Tage müssen sein»
Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton hat mit seinem siebten Platz von Monaco die WM-Führung an Monaco-Sieger Max Verstappen verloren. Der Engländer sagt: «Es gibt keinen Grund für Depression.»
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
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Rang 7 von Lewis Hamilton beim Grossen Preis von Monaco. Wir müssen bis zum Chaosrennen von Brasilien 2019 zurückblättern, um ein ähnlich schlechtes Ergebnis des Mercedes-Superstars zu finden. Im Anschluss an den fünften WM-Lauf meldete sich der siebenfache Champion per Videoschaltung, um sich den Fragen der Journalisten zu stellen.
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In Monaco hat wenig funktioniert: Die Abstimmung des Mercedes war nie nach dem Geschmack des Briten, im Rennen monierte der Formel-1-Rekordsieger die Strategie, die ihn mehrere Positionen kostete. Seine Wortmeldungen am Funk zeugten von grossem Frust. Kernfrage: "Wie konnte das passieren?" Nach dem Rennen, mit etwas Abstand, sagt Lewis Hamilton: "Es tut schon nicht mehr weh. Und ich werde jetzt auch nicht über diesem siebten Platz brüten. Natürlich gibt es eine Menge, das besser hätte laufen sollen. Aber wir gewinnen als Team, und wir verlieren als Team, und wie oft in solchen Situationen werden wir aus den Vorkommnissen unsere Lehren ziehen, um beim nächsten Mal stärker aufzutreten. Wir haben das schon früher geschafft, also lasse ich mich davon nicht beunruhigen."
"Wir nehmen die Niederlage nicht auf die leichte Schultern. Aber es gibt keinen Grund für Depression. Wir werden uns alle Daten anschauen und dann erkennen, wie wir in diese Lage kommen konnten."
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"Wenn wir unter unseren Erwartungen bleiben, dann reden wir offen über alles, ohne mit dem Finger auf jemanden zu zeigen. Solche Rückschläge darf keiner persönlich nehmen. Du musst offen und ehrlich auf den Tisch bringen, was nicht geklappt hat, aber die Kritik muss immer konstruktiv und sachbezogen bleiben." "Letzlich ist es so: Wir haben in den letzten Jahren all diese Meisterschaften auch deshalb gewonnen, weil wir zwischendurch auf die Kappe bekamen, daraus aber viel gelernt haben. Scheiss-Tage müssen zwischendurch sein, und in gewisser Weise bin ich dafür sogar dankbar, denn an solchen Tagen lernst du mehr als bei einer Siegesserie. Wir haben nach diesem Monaco-GP viele Hausaufgaben, und wenn wir heute nicht alle Antworten haben, dann werden wir so lange suchen, bis wir sie finden."
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Monaco-GP, Monte Carlo
01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:38:56,820 h 02. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, 9,114 sec 03. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, 22,117 04. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, 23,963 05. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, 51,115 06. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, 54,045 07. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:06,361 min 08. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1 Runde 09. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +1 Runde 10. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde 11. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde 12. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, +1 Runde 13. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +1 Runde 14. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde 15. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde 16. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +1 Runde 17. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +3 Runden 18. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, +3 Runden Out Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, Antriebswelle gebrochen * Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, Radmutter * nicht zum Rennen gestartet WM-Stand nach 5 von 23 Rennen
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Fahrer 1. Verstappen 105 Punkte 2. Hamilton 101 3. Norris 56 4. Bottas 47 5. Pérez 44 6. Leclerc 40 7. Sainz 38 8. Ricciardo 24 9. Gasly 16 10. Ocon 12 11. Vettel 10 12. Stroll 9 13. Alonso 5 14. Tsunoda 2 15. Giovinazzi 1 16. Räikkönen 0 17. Russell 0 18. Latifi 0 19. Schumacher 0 20. Mazepin 0 Konstrukteure 1. Red Bull Racing 149 2. Mercedes 148 3. McLaren 80 4. Ferrari 78 5. Aston Martin 19 6. AlphaTauri 18 7. Alpine 17 8. Alfa Romeo 1 9. Williams 0 10. Haas 0
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