Fernando Alonso: «Die Leute müssen sich beruhigen»

Von Vanessa Georgoulas
Fernando Alonso

Fernando Alonso

Formel-1-Rückkehrer Fernando Alonso musste sich nach der verhinderten letzten Zeitenjagd mit dem achten Platz im Baku-Qualifying begnügen. Der zweifache Champion übte daraufhin Kritik an der Konkurrenz.

Für Fernando Alonso endete das Abschlusstraining in Baku frustrierend. Wie viele andere Kollegen musste er seine letzte Zeitenjagd abbrechen, weil Yuki Tsunoda in Kurve 15 in der Mauer landete und auch Ferrari-Star Carlos Sainz in die Auslaufzone ausweichen musste. Die Session fand damit ein frühzeitiges Ende und Alonso musste sich mit dem achten Platz begnügen. Immerhin darf er dank der Rückversetzung von Lando Norris in der Startaufstellung um eine Position nach vorne rücken.

Nach der Hatz, die vier Mal unterbrochen wurde, weil sich einer der GP-Stars vertat, schimpfte der Alpine-Pilot: «Es war chaotisch und schwierig, einen Rhythmus und Tempo zu finden, aber das war für alle so. Wir haben unser Potenzial wohl nicht ausgeschöpft, denn jedes Mal, wenn wir einen neuen Reifensatz am Auto hatten, konnten wir ihn wegen der Unterbrechungen nicht nutzen.»

Und der 32-fache GP-Sieger betonte, wie unfair es sei, dass jene Fahrer, die während des Abschlusstrainings in der Streckenbegrenzung gelandet sind, ihre Autos reparieren dürfen, während der Rest des Feldes die Parc-Fermé-Regeln beachten muss. «Vielleicht profitieren wir eines Tages auch von dieser Regel, aber ich denke, die Leute müssen sich beruhigen. Auf einem Strassenkurs sollte man vielleicht nur 98 Prozent geben, und diesmal waren so viele Fahrer über dem Limit», ärgerte er sich.

Mit Blick aufs Rennen ergänzte Alonso: «Ich denke, wir haben ein gutes Auto. Es war das ganze Wochenende hindurch gut, wir waren in jeder Session in den Top-Ten und wir fühlen uns wohl. Auf dieser Strecke kann man überholen, wenn man das Tempo hat, also müssen wir auf die Reifen achten. Ich denke, das wird im Rennen ein heisses Thema sein. Aber wir sind zuversichtlich, gute Punkte holen zu können.»

Qualifying Baku

01. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, 1:41,218
02. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:41,450
03. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:41,563
04. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, 1:41,565
05. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, 1:41,576
06. Lando Norris (GB)*, McLaren MCL35M-Mercedes, 1:41,747
07. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:41,917
08. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, 1:42,211
09. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, 1:42,327
10. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, 1:42,659
11. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:42,224
12. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, 1:42,273
13. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:42,558
14. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:42,587
15. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, 1:42,758
16. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, 1:43,128
17. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, 1:44,158
18. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, 1:44,238
19. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, ohne Zeit (Unfall)
20. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, ohne Zeit (Unfall)

* Nach der Qualifikation wegen eines Vergehens unter roter Flagge bestraft: Drei Ränge zurück. Norris wird am Sonntag von Startplatz 9 losfahren

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