Toto Wolff (Mercedes): «Wir sind die Jäger»

Von Vanessa Georgoulas
Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff

Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff

Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff erklärte, warum er trotz des starken Auftritts von Red Bull Racing in den jüngsten GP entspannt bleibt. Er sprach auch über die Zukunft von Lewis Hamilton.

Nachdem Red Bull Racing in Frankreich den dritten Sieg in Folge feiern durfte, beträgt der Vorsprung der roten Bullen auf Mercedes satte 37 WM-Zähler. Die Sternfahrer Lewis Hamilton und Valtteri Bottas betrieben mit den Plätzen 2 und 4 zwar Schadensbegrenzung, in den vorangegangenen beiden Kräftemessen sammelten die Weltmeister der letzten Jahre aber nur 7 Punkte.

Trotzdem bricht Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff nicht in Panik aus. Das clevere Teamoberhaupt erklärte in Spielberg: «Ich denke, wir sind die Jäger, wir waren in Frankreich nicht schlecht, wenn es um das Renntempo geht, aber wir hätten im Rennen aktiver Sen können. Ich denke, das Pendel wird weiterhin je nach Strecke in die eine oder andere Richtung schwingen.»

«Frankreich lag uns etwas besser als der RE Bull Ring, aber die WM ist noch lang, es stehen immer noch viele Rennen auf dem Programm und es wird wohl darauf ankommen, wer die wenigsten Fehler macht, die Strategie optimal wählt und viele Punkte sammelt», betonte der 49-Jährige, und mahnte: «Wir kämpfen nun gegen zwei Red Bull Racing-Fahrer an der Spitze, und Sergio Pérez war in Le Castellet perfekt, er blieb in Schlagdistanz.»

Natürlich wurde der Chef des Teams aus Brackley und Brixworth auch auf die Vertragsverhandlungen mit dem siebenfachen Weltmeister Hamilton angesprochen. Der 98-fache GP-Sieger hatte Tags zuvor bestätigt, dass er die Gespräche mit Wolff aufgenommen habe. «Es gibt keine Streitpunkte und wie immer ist die Kommunikation mit Toto sehr gut. Ich hoffe, dass wir das Ganze bald zum Abschluss bringen können», erklärte der erfolgreiche Titelverteidiger.

Wolff beteuerte auf Nachfrage: «Der Hunger von Lewis auf die Formel 1 ist sehr gross, es ist eine neue Situation für ihn, dass er nun einen so engen Fight mit einem anderen Team austragen muss. Und er ist guter Dinge.»

1. Training, Spielberg

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:05,910 min
02. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, 1:06,166
03. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:06,332
04. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, 1:06,386
05. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, 1:06,397
06. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, 1:06,519
07. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, 1:06,551
08. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:06,584
09. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:06,614
10. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, 1:06,629
11. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, 1:06,630
12. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:06,669
13. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:06,696
14. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:06,708
15. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, 1:06,848
16. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:06,861
17. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, 1:07,180
18. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, 1:07,473
19. Robert Kubica (PL), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:07,823
20. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, 1:08,081

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