Sebastian Vettel (10.): «Dann ist das alles Käse»

Von Mathias Brunner
Sebastian Vettel

Sebastian Vettel

Aston Martin-Fahrer Sebastian Vettel ging von Startplatz 11 in den Sprint und machte für die Aufstellung zum Grand Prix einen Rang gut. Der Deutsche kritisiert: «Wir sind auf den Geraden viel zu langsam.»

Das war eine solide Leistung: Sebastian Vettel erkämpfte im Sprint von Interlagos den zehnten Rang, also den zehnten Startplatz für den Grossen Preis von São Paulo vom Sonntag. «Ich hatte einen guten Start und eine sehr gute erste Runde, konnte gleich zwei Ränge gutmachen, dann konnten wir uns dort einnisten, das war wichtig. Die Autos um mich herum am Sonntag sind ein wenig schneller, mal sehen, was ich daraus machen kann.»

«Als Lewis Hamilton von hinten nahte, hatte ich keine Chance, der war viel zu schnell, da war nichts zu machen. Die Wahl, mit den mittelharten Pirelli ins Rennen zu gehen, war korrekt, aber wir waren im Sprint insgesamt zu wenig schnell. Ich glaube nicht, dass ich arg viel mehr aus diesem Lauf hätte holen können.»

«Ich war gerade schnell genug, um in diesem D-Zug aus Autos zu bleiben, daher konnte also auch ich meinen Heckflügel flach stellen. Einige Male stieg mein Rückstand auf mehr als eine Sekunde, also konnte ich den Flügel nicht öffnen, da wurde Daniel Ricciardo hinter mir ziemlich gross. Aber es hat zum Glück gereicht, vorne zu bleiben. Wir sind auf den Geraden viel zu langsam. Die DRS-Zug-Fahrerei hat uns heute gerettet.»

Hat Interlagos die Meinung von Sebastian Vettel über Sprint-Läufe geändert? Seb meint: «Es ist doch so – wenn man Plätze gutmachen kann, dann findet man es gut, wenn das nicht klappt, ist alles Käse. Was mich angeht, so bleibe ich dabei: Die grosse Aufgabe kommt erst am Sonntag.»

«Ich glaube jetzt nicht, dass einige Runden weniger oder mehr die Art des Sprints sehr verändern würde. Ich weiss nicht, was die Fans darüber denken. Ich sehe einfach, dass man hinter seinen Gegner festhängt.»

«Ich erwarte, dass sich am Sonntag ein anderes Bild zeigt – das Rennen ist viel länger, wir werden Boxenstopps haben. Punkte zu holen, das wird ein hartes Stück Arbeit, weil die Autos hinter mir grundsätzlich schneller sind und die vor mir ebenfalls.»

Sprint, São Paulo

01. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, 29:20,124 min
02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, +1,170 sec
03. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, +18,723
04. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, +17,752
05. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, +19,787
06. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, +20,872
07. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, +25,056
08. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, +34,158
09. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +34,632
10. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, +34,867
11. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, +35,869
12. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +36,578
13. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +41,880
14. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +44,037
15. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +46,150
16. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, +46,760
17. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +47,739
18. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +50,014
19. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, +1:01,680 min
20. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +1:07,474

WM-Stand nach 18 von 22 Rennen

Fahrer
1. Verstappen 314.5 Punkte
2. Hamilton 293.5 Punkte
3. Bottas 188
4. Pérez 165
5. Norris 150
6. Leclerc 138
7. Sainz 131.5
8. Ricciardo 105
9. Gasly 86
10. Alonso 60
11. Ocon 46
12. Vettel 42
13. Stroll 26
14. Tsunoda 20
15. Russell 16
16. Räikkönen 10
17. Latifi 7
18. Giovinazzi 1
19. Schumacher 0
20. Kubica 0
21. Mazepin 0

Teams
1. Mercedes 481.5
2. Red Bull Racing 479.5
3. Ferrari 269.5
4. McLaren 255
5. Alpine 106
6. AlphaTauri 106
7. Aston Martin 68
8. Williams 23
9. Alfa Romeo 11
10. Haas 0

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