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Dan Ticktum: «Habe zu oft mein Maul aufgerissen»

Obwohl Dan Ticktum erst zum Red Bull Junior Team und danach zum Williams-Nachwuchsprogramm gehörte, schaffte er es nicht in die Formel 1. Der aufbrausende Brite ist nun in der Formel E unterwegs.

Formel 1

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Bereits im Kart bewies Dan Ticktum, dass er über den nötigen Speed verfügt, und auch im Formelauto ist der 22-Jährige aus London zweifelsohne in der Lage, schnell zu sein: 2017 und 2018 gewann er den prestigeträchtigen Macau-GP, im zweiten Jahr seines Triumphes schaffte er es auf den zweiten Platz der Formel-3-Europameisterschaft.

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Der Brite fiel allerdings schon früh und wiederholt durch unkluge Aktionen und Aussagen auf, so brannten ihm etwa 2015 nach dem Aufstieg in der Formel 4 in Silverstone die Sicherungen durch. Während einer Safety-Car-Phase überholte er zehn Gegner und rammte absichtlich den Wagen seines Kontrahenten Ricky Collard ab, mit dem er zum Start zusammengeraten war, was ihn ans Ende des Feldes geworfen hatte. Dafür kassierte er eine zweijährige Sperre vom britischen Rennsportverband, ein Jahr davon durfte er auf Bewährung wieder Gas geben.

Im Januar 2017 wurde Ticktum in die Nachwuchsschmiede von Red Bull Racing aufgenommen, allerdings verlor er seinen dortigen Platz Mitte 2019, weil die Ergebnisse nicht stimmten. 2018 trat er in der Formel 3 an und startete stark in die Saison. Doch in der zweiten Saisonhälfte fuhr ein gewisser Mick Schumacher Sieg um Sieg und schliesslich den Titel ein. Und Ticktum, der sich mit dem zweiten Platz begnügen musste, hatte nichts Besseres zu tun, als Zweifel daran zu äussern, dass es dabei mit rechten Dingen zugegangen sein konnte.

Im Dezember 2019 eröffnete sich eine neue Chance, als ihn Williams ins Nachwuchskader aufnahm und ihm die Rolle des Entwicklungsfahrers gab. Doch auch dieses Glück war nur von kurzer Dauer, Ticktum äusserte sich in einem Livestream auf der Gaming-Plattform Twitch abschätzig über den Williams-Piloten Nicholas Latifi.

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Es war nicht das letzte Mal, dass er deutliche Kritik an anderen Fahrern übte, so betitelte er etwa den AlphaTauri-Piloten Yuki Tsunoda als dummen Kerl.

Ticktum beteuerte in Instagram-Stories, dass die Trennung von Williams mit der fehlenden Aufstiegschance für die diesjährige Formel-1-Saison zusammenhing und nichts mit seinen fragwürdigen Aussagen zu Latifi zu tun hatten. In einem Gespräch mit dem "Motorsport Magazine" erklärte er unlängst dennoch: "Ich habe mein Maul zu oft zu weit aufgerissen und Dinge gesagt, die ich nicht hätte sagen sollen."

Nun tritt er in der Formel E an, und er ist überzeugt, dass die rein elektrische Formelsport-Serie besser zu seinem Charakter passt. "Wir sind alle Profis und jeder kann etwas mehr seine Identität wahren als auf dem Weg in die Formel 1, auf dem du blitzsauber bleiben musst und wirklich nichts sagen darfst. Speziell in unserer heutigen Gesellschaft, und das st ein echtes Problem für mich, denn ich finde das lächerlich", äzte Ticktum.

Er reisse sich zwar immer noch zusammen und filtere seine Aussagen, betonte der Engländer daraufhin, und verwies auf die Tatsache, dass die Fans echte Charaktere und Leute, die anders sind, im Motorsport sehen wollen. Gleichzeitig müsse man Rücksicht auf die ganzen Unternehmen nehmen, die Geld in den Sport investieren und das Gegenteil erwarten. "Man muss eine Balance finden, um es beiden recht zu machen", erklärte er.

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Und Ticktum beteuerte, dass er sich nun darauf konzentrieren werde, die richtigen Ergebnisse zu liefern. "Denn je mehr gute Resultate du einfährst, desto eher kannst du sagen, was du willst", ist er überzeugt.

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