Mercedes-Motor: Grösste Veränderung seit 2014

Von Vanessa Georgoulas
Mercedes W13: Auch unter der Haube wurde viel verändert

Mercedes W13: Auch unter der Haube wurde viel verändert

Die Ingenieure waren nicht nur bei der Entwicklung des 2022er-Chassis besonders gefordert, auch die Motorenentwicklung war eine Herausforderung, wie Hywel Thomas, Managing Director von Mercedes AMG HPP, erklärt.

Der Mercedes W13, mit dem Lewis Hamilton und George Russell im nächsten Jahr auf Punktejagd gehen werden, unterscheidet sich auch unter der Haube stark von seinem Vorgänger. Die neue Antriebseinheit baut zwar auf den Triebwerken auf, die das Team seit 2014 produziert hat. Dennoch war die Herausforderung gross, denn die Entwicklung der Power Unit wird nach dem 1. September bis 2026 eingefroren.

Für die diesjährige Antriebseinheit wurden denn auch mehr Teile verändert als bei allen vorherigen Versionen seit der Einführung der V6-Turbos im Jahr 2014. «Das Projekt, das wir für 2022 in Angriff genommen haben, war sehr umfangreich, und es handelt sich um ein sehr umfassendes Upgrade der verschiedenen Elemente, um das letzte Quäntchen an Leistung, Effizienz und Zuverlässigkeit herauszuholen. Es gibt auch einige von der FIA vorgeschriebene Messungen, insbesondere beim ERS-System, die wir ebenfalls berücksichtigen mussten», erklärt Hywel Thomas, Managing Director von Mercedes AMG HPP.

Beim kompletten Redesign des Chassis war die enge Zusammenarbeit zwischen dem Chassis-Team in Brackley und dem Rennmotoren-Werk in Brixworth von grundlegender Bedeutung, um alle Möglichkeiten zur Leistungssteigerung voll auszunutzen. «Das Chassis-Team hat sich sehr gewissenhaft und zügig durch das neue Reglement gearbeitet, um zu verstehen, wo die Möglichkeiten liegen und welche Bereiche für die Rundenzeit entscheidend sind», erzählt der Brite.

«Wir nehmen Änderungen an der Antriebseinheit vor, die es dem Chassis-Team ermöglichen, das Reglement bestmöglich zu nutzen. Es kann sein, dass wir die Installation etwas umstellen oder das Layout des Triebwerks ändern wollen, um mehr Flexibilität in den Bereichen zu erhalten, die für die Rundenzeit wichtig sind», ergänzt der 49-jährige Ingenieur.

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