Damon Hill zur Entmachtung von Masi: «War das nötig?»
Mitte Februar wurde bekannt: Michael Masi ist für den Autosport-Weltverband FIA als Rennleiter nicht länger tragbar und wird ersetzt. Formel-1-Champion Damon Hill ist nicht sicher, ob dies der richtige Schritt war.
Am 17. Februar entschied der Autosport-Weltverband FIA: Michael
So wie der WM-Schluss auf dem Yas Marina Circuit Fans und Fachleute gespalten hat, so unterschiedlich waren auch die Reaktionen auf das Bauernopfer Masi.
Und wer glaubte, dass sich die Gemüter nun langsam beruhigt hätten: Eine neue Doku der britischen Sky am Abend des 7. März brachte die sozialen Netzwerke erneut zum Brummen. Mercedes-Teamchef
Formel-1-Weltmeister Damon Hill sagt jetzt im Podcast Beyond the Grid zur Art und Weise, wie die FIA gegen Masi vorgegangen ist: "War es wirklich nötig, ihn zu opfern? Michael Masi tut mir leid. Wir haben Fahrer, die klar Stellung bezogen und gesagt haben, dass er unter schwierigen Umständen einen guten Job machte. Ich glaube, das Problem in Abu Dhabi waren eine ganz verzwickte Situation, die Struktur seines Jobs und die Art und Weise, wie von ihm erwartet wurde zu handeln."
"Ich sage nicht, dass er korrekt vorgegangen ist. Aber ich finde, dass wir schon während der ganzen Saison sehen konnten, welcher Druck von Teamchefs auf ihn ausgeübt wurde und welche Verwirrung es bei der Entscheidungsfindung gab."
"Ein weiterer Druck entstand durch die Tatsache, dass die Gespräche zwischen Rennleitung und Teamchefs oder Team-Manager im Fernsehen zu hören waren."
"Ich bin nicht sicher, ob es wirklich nötig gewesen ist, Masi loszuwerden. Aber es wäre gewiss umstritten gewesen, ihn auf seinem Posten zu belassen. Ich bin aus verschiedenen Perspektiven unzufrieden damit, wie die vergangene Saison zu Ende gegangen ist."
"Max Verstappen und Lewis Hamilton haben ein Jahr lang eine fantastische Show gezeigt. Wir haben fabelhaften Sport erlebt. Es ist jammerschade, dass am Ende solch ein Durcheinander entstanden ist."
Barcelona-Test
1. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W13, 1:19,138 min (Pirelli-Reifenmischung C5)
2. George Russell (GB), Mercedes W13, 1:19,233 min (C5)
3. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB18-Red Bull, 1:19,556 min (C4)
4. Lando Norris (GB), McLaren MCL36-Mercedes, 1:19,568 (C4)
5. Charles Leclerc (MC), Ferrari F1-75, 1:19,689 (C3)
6. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB18-Red Bull, 1:19,756 min (C3)
7. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR22-Mercedes, 1:19,824 (C5)
8. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT03-Red Bull, 1:19,918 (C4)
9. Carlos Sainz (E), Ferrari F1-75, 1:20,072 (C3)
10. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL36-Mercedes, 1:20,288 (C4)
11. Alex Albon (T), Williams FW44-Mercedes, 1:20,318 (C4)
12. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW44-Mercedes, 1:20,699 (C4)
13. Fernando Alonso (E), Alpine A522-Renault, 1:21,242 (C3)
14. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-22-Ferrari, 1:21,512 (C3)
15. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT03-Red Bull, 1:21,638 (C3)
16. Guanyu Zhou (RCH), Alfa Romeo C42-Ferrari, 1:21,885 (C3)
17. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR22-Mercedes, 1:21,920 (C3)
18. Mick Schumacher (D), Haas VF-22-Ferrari, 1:21,949 (C3)
19. Esteban Ocon (F), Alpine A522-Renault, 1:22,164 (C3)
20. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo C42-Ferrari, 1:22,288 (C3)
21. Robert Kubica (PL), Alfa Romeo C42-Ferrari, 1:24,909 (C3)
Reifenmischungen: C5 (extraweich), C4 (weich), C3 (mittelhart)
Wintertestfahrten
10.–12. März: Sakhir, Bahrain
Geplante Formel-1-WM 2022
20. März: Sakhir, Bahrain
27. März: Dschidda, Saudi-Arabien
10. April: Melbourne, Australien
24. April: Imola, Italien
8. Mai: Miami, USA
22. Mai: Barcelona, Spanien
29. Mai: Monte Carlo, Monaco
12. Juni: Baku, Aserbaidschan
19. Juni: Montreal, Kanada
3. Juli: Silverstone, Grossbritannien
10. Juli: Spielberg, Österreich
24. Juli: Le Castellet, Frankreich
31. Juli: Budapest, Ungarn
28. August: Spa-Francorchamps, Belgien
04. September: Zandvoort, Niederlande
11. September: Monza, Italien
2. Oktober: Singapur
9. Oktober: Suzuka, Japan
23. Oktober: Austin, USA
30. Oktober: Mexiko-Stadt, Mexiko
13. November: São Paulo, Brasilien
20. November: Yas Marina, Abu Dhabi
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