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Monaco-Quali: Charles Leclerc sichert sich die Pole

Ferrari-Ass Charles Leclerc sicherte sich im Monaco-Qualifying die Pole, während sein Teamkollege Carlos Sainz und Red Bull Racing-Pilot Sergio Pérez die Zeitenjagd auf den Plätzen 2 und 3 und mit einem Unfall beendeten.

Formel 1

Im Artikel erwähnt




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Die Formel-1-Stars nahmen das Qualifying bei 25,7 Grad Celsius Aussen- und 47,3 Grad Streckentemperatur in Angriff. Die Piste füllte sich schnell und nach fünf Minuten hatten alle GP-Stars eine gezeitete Runde gedreht. Zu diesem Zeitpunkt hatte Max Verstappen mit 1:14,295 min die Nase vorn.

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Doch der Champion wurde bald durchgereicht, denn die Streckenbedingungen verbesserten sich mit jeder Minute, und entsprechend viele verschiedene Namen leuchteten an der Spitze der Zeitenliste auf. Nach zehn Minuten war Lokalmatador Charles Leclerc mit 1:12,939 min der Schnellste, während Sebastian Vettel, Guanyu Zhou, Nicholas Latifi, Valtteri Bottas und Mick Schumacher ums Weiterkommen zittern mussten.

Leclerc drückte die Bestmarke auf 1:12,569 min und Lewis Hamilton verbesserte sich auf die sechste Position. Sein Mercedes-Teamkollege George Russell belegte zu diesem Zeitpunkt den zehnten Platz. Auch Schumacher konnte sich verbessern, er belegte kurzzeitig den siebten Platz, büsste aber eine Position ein, weil sich sein Haas-Teamkollege Kevin Magnussen auf Position 5 einreihte.

2 Minuten und 25 Sekunden vor dem Q1-Ende wurde die rote Flagge geschwenkt, weil Yuki Tsunoda der Streckenbegrenzung zu nahe gekommen war. Zu diesem Zeitpunkt hatte immer noch Leclerc mit 1:12,569 min die Nase vorn. Tsunoda hatte Glück im Unglück und konnte nach einem Reifenwechsel weiterfahren. Der Japaner sorgte für Wiedergutmachung und drehte die neuntschnellste Runde.

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Verstappen belegte die vierte Position hinter dem Monegassen, Carlos Sainz und Russell. Sergio Pérez, Magnussen, Alonso, Hamilton, Schumacher und Bottas komplettierten die Top-10. Bis zum Q1-Ende konnten sich Ocon und Norris noch vor Verstappen klassieren, sodass der Titelverteidiger auf den sechsten Platz rutschte.

Am Ende hatte Gasly das Nachsehen, er konnte nach der roten Flagge nicht mehr rechtzeitig über die Start-Ziel-Linie fahren, um seinen letzten Versuch zu unternehmen und landete deshalb auf Position 17 hinter Alex Albon. Auch für Lance Stroll (Platz 18), Latifi (P19) und Zhou (P20) war das Qualifying gelaufen.

Später Abflug von Sergio Pérez

Im zweiten Qualifying-Abschnitt war Verstappen der Erste auf der Piste. Der Niederländer aus dem Red Bull Racing Team schaffte es in 1:12,551 min um die Bahn. Das reichte nicht, um sich lange auf dem ersten Platz zu halten. Sein Teamkollege Pérez belegte bald mit 1:12.059 die Spitzenposition vor Sainz und Leclerc. Verstappen fand sich erneut auf der vierten Position, als er nach seiner ersten Q2-Ausfahrt an die Box abbog.

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Keine acht Minuten vor dem Ende drehte Leclerc mit 1:11.864 min die bis dato schnellste Runde des Wochenendes, womit der Ferrari-Pilot an der Spitze stand. Magnussen, Bottas, Tsunoda, Ricciardo und Schumacher mussten sich verbessern, um den Sprung ins Q3 zu schaffen. Das Quintett schaffte es nicht, am Ende verpasste Tsunoda den Q3-Einzug um eine Zehntel und belegte die elfte Position. Dahinter reihten sich Bottas, Magnussen, Ricciardo und Schumacher ein. An der Spitze durfte sich Leclerc über die Q2-Bestzeit freuen.

Im Top-10-Qualifying übernahm Leclerc mit einer starken Runde und 1:11,376 min die Spitzenposition vor seinem Teamkollegen Sainz, Pérez, Verstappen, Alonso, Norris, Hamilton, Russell, Vettel und Ocon. Leclerc war die Pole nicht mehr zu nehmen. Der 24-Jährige musste sich gar nicht mehr verbessern, denn Sergio Pérez steckte seinen Red Bull Racing-Renner vor dem Tunnel in die Leitschienen.

Sainz konnte nicht mehr ausweichen und erwischte den Renner des Mexikaners mit dem Heck. Dennoch durfte sich das Duo über die Plätze 2 und 3 freuen, denn die Session wurde wegen der kurzen Zeit, die noch auf der Uhr verblieben war, nicht mehr neu gestartet. Auch Alonso steckte in der Streckenbegrenzung, allerdings nicht an der gleichen Stelle wie die beiden. So konnte sich Leclerc über die Pole vor heimischer Kulisse freuen. Sainz, Pérez, Verstappen, Norris, Russell, Alonso, Hamilton, Vettel und Ocon komplettierten die Top-10.

Leclerc schwärmte nach getaner Arbeit: "Es ist schon sehr speziell für mich, ich bin überglücklich. Das war bisher ein reibungsloses Wochenende und ich habe mich ganz auf meinen Job konzentriert. Die letzte Runde war wirklich stark, bevor ich sie wegen der roten Flagge abbrechen musste. Ich war am Limit und hatte etwas Übersteuern, aber es ist toll, dass ich Carlos in der ersten Startreihe neben mir haben werde."

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Und Sainz ergänzte: "Perez hatte vor mir einen Crash und ich bremste, als ich die gelbe Flagge sah, aber es war zu spät, um einen Unfall zu vermeiden. Aber das ist typisch Monaco, das kann hier passieren. Schade, dass ich nicht um die Pole kämpfen konnte, denn ich denke, ich hatte eine Chance, da ich den ganzen Tag schnell unterwegs gewesen war. Wir werden das nie erfahren. Nun müssen wir am Sonntag den Job beenden und ein gutes Ergebnis für das Team einfahren."

Qualifying, Monaco

01. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:11,376

02. Carlos Sainz (E), Ferrari, 1:11,601

03. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, 1:11,629

04. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:11,666

05. Lando Norris (GB), McLaren, 1:11,849

06. George Russell (GB), Mercedes, 1:12,112

07. Fernando Alonso (E), Alpine, 1:12,247

08. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:12,560

09. Sebastian Vettel (D), Aston Martin, 1:12,732

10. Esteban Ocon (F), Alpine, 1:13,047

11. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, 1:12,797

12. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, 1:12,909

13. Kevin Magnussen (DK), Haas, 1:12,921

14. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren, 1:12,964

15. Mick Schumacher (D), Haas, 1:13,081

16. Alexander Albon (T), Williams, 1:13,611

17. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, 1:13,660

18. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:13,678

19. Nicholas Latifi (CDN), Williams, 1:14,403

20. Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo, 1:15,606

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