Toto Wolff (Mercedes): «Es wird sehr hart werden»

Von Vanessa Georgoulas
Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff: «In gewisser Hinsicht ist es gut, dass die Wirklichkeit unseren Simulationen entspricht»

Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff: «In gewisser Hinsicht ist es gut, dass die Wirklichkeit unseren Simulationen entspricht»

Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff war vom verhältnismässig schwachen Qualifying-Auftritt von Lewis Hamilton und George Russell in Abu Dhabi nicht überrascht. Er erklärte, dass das Ergebnis auch etwas Gutes hatte.

Mehr als sechseinhalb Zehntel fehlten Lewis Hamilton und George Russell im Qualifying von Abu Dhabi auf die Pole-Zeit von Formel-1-Champion Max Verstappen. Die beiden Sternfahrer reihten sich damit nicht nur hinter dem Red Bull Racing-Star und seinem Teamkollegen Sergio Pérez ein, der die erste Startreihe komplettierte. Auch das Ferrari-Duo Charles Leclerc und Carlos Sainz war schneller als die Silberpfeil-Piloten unterwegs.

So blieben Hamilton und Russell nur die Positionen 5 und 6, die ihnen den Start ins letzte Rennen des Jahres aus der dritten Startreihe ermöglichen. Überraschend kam das Ergebnis nicht, wie Toto Wolff nach dem Ende des Abschlusstrainings betonte. «Wir haben immer gewusst, dass wir uns verbessern müssen und auch, dass wir unsere Erwartungen nach dem Doppelsieg in Brasilien nicht zu hoch schrauben durften.»

«Die Strecke in Interlagos passte einfach perfekt zum Auto, hinzu kam, dass alles ziemlich reibungslos ablief. Abu Dhabi ist hingegen auf dem Papier bereits kein gutes Pflaster für uns – wenn auch nicht katastrophal, wie es die Highspeed-Kurse sind, die richtig schwierig für uns sind», erläuterte der Wiener.

«Die Simulationen wurden bestätigt, wir haben auf den Geraden sechs Zehntel verloren. Das lässt sich auch nicht so leicht beheben, indem man etwa mit flacherem Flügel fährt. Denn das beeinträchtigt die aerodynamische Effizienz und wir kommen dann nicht mehr so schnell durch die Kurven», fügte Wolff an.

Und der 50-Jährige tröstete sich: «In gewisser Hinsicht ist es gut, dass die Wirklichkeit unseren Simulationen entspricht. Das ist der positive Aspekt. Ich hoffe, dass wir ein gutes Auto im Rennen haben werden, das die Reifen schont.» Gleichzeitig warnte er: «Aber wir wissen, dass es sehr hart werden wird, einen Gegner zu überholen oder die Position zu verteidigen.»

Startaufstellung, Abu Dhabi

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing
02. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing
03. Charles Leclerc (MC), Ferrari
04. Carlos Sainz (E), Ferrari
05. Lewis Hamilton (GB), Mercedes
06. George Russell (GB), Mercedes
07. Lando Norris (GB), McLaren
08. Esteban Ocon (F), Alpine
09. Sebastian Vettel (D), Aston Martin
10. Fernando Alonso (E), Alpine
11. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri
12. Mick Schumacher (D), Haas
13. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren
14. Lance Stroll (CDN), Aston Martin
15. Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo
16. Kevin Magnussen (DK), Haas
17. Pierre Gasly (F), AlphaTauri
18. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo
19. Alex Albon (T), Williams
20. Nicholas Latifi (CDN), Williams

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