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Günther Steiner, Haas: Details zu Schumacher als Buch

Von Mathias Brunner
Günther Steiner hat ein Buch geschrieben

Günther Steiner hat ein Buch geschrieben

Seit der Netflix-Doku «Drive to Survive» ist Haas-Teamchef Günther Steiner Kult. Nun hat der freimütige Südtiroler ein Buch geschrieben – mit pikanten Details auch über Mick Schumacher.

In einer Zeit geprägt von politischer Korrektheit ragt Günther Steiner heraus. Der 57-jährige Norditaliener aus Meran nennt als Teamchef des US-amerikanischen Haas-Rennstalls die Dinge beim Namen, was nicht immer alle gut finden. Seit der Einführung der Formel-1-Doku «Drive to Survive» des Streaming-Riesen Netflix ist der Südtiroler für viele GP-Fans schnell zum Star geworden, nicht zuletzt wegen seiner rustikalen Sprache.

In Deutschland stand Steiner in den vergangenen zwei Jahren besonders im Fokus, weil der junge Mick Schumacher für Haas antrat. Ende 2022 wurde klar: Schumacher erhält keinen neuen Vertrag mehr und wird durch den erfahrenen Nico Hülkenberg ersetzt.

Der Londoner Verlag Transworld hat Günther Steiner dazu überreden können, seine Erfahrungen als Teamchef in einem Buch zu verarbeiten, das im April 2023 erscheinen wird. Der Buch-Titel ist eine verspielte Veränderung der TV-Serie – «Surviving to Drive».

Steiner will darin pikante Details zur Arbeit in einem Formel-1-Rennstall verraten, das Werk soll ein ungeschminktes Bild der Arbeit eines Grand-Prix-Teams sein, wie der Verlag schreibt: «Das ist das erste Mal, dass ein Teamchef die Gelegenheit erhält, die volle Bandbreite darüber zu beschreiben, was in einem Formel-1-Team wirklich abgeht. Ohne Kompromisse und sengend heiss wird im typischen Steiner-Stil vom Auf und Ab einer Saison erzählt, mit urkomischen Geschichten und glasklaren Meinungen. Das wird ein faszinierender, immens unterhaltsamer Blick hinter die Kulissen.»

Harry Vines, Redaktionsleiter von Transworld, ergänzt: «In einem Sport aus grossen Egos und sorgfältig vorbereiteten, massvollen öffentlichen Auftritten ist Günther Steiner ein frischer Wind. Er sagt, was er denkt, dabei ist er wunderbar nahbar, indiskret und kurzweilig.»

Steiner selber sagt: «Ich hätte mir kein besseres Jahr aussuchen können, um zu dokumentieren, womit sich ein Teamchef in der Formel 1 herumschlagen muss. Ich habe nie zuvor Tagebuch geführt, aber während ich eher ein Mensch bin, der nach vorne schaut, hat es Spass gemacht, nochmals über die Vorkommnisse nachzudenken, über all die Höhen und Tiefen, die Haas F1 erlebt hat.»

«Die schönen Momente ragen hervor, mit Kevin Magnussen, der bei seiner Rückkehr in Bahrain gleich auf Rang 5 fuhr, oder mit den ersten WM-Punkten von Mick Schumacher in Silverstone. Wir konnten uns stattlich verbessern, haben Rang 8 im Konstrukteurs-Pokal erkämpft, und ich kann allen Angestellten gar nicht genug danken für ihre Hingabe. Ich hoffe, die Leute werden Freude haben, mehr Hintergründe zu erfahren – und ich hoffe, sie sind beim nächsten heissen Ritt dabei, wenn wir auf der guten Arbeit aufbauen wollen, um 2023 eine erfolgreichere Saison zu haben.»

SPEEDWEEK.com wird Sie im kommenden Frühling über das Steiner-Buch auf dem Laufenden halten.

Abu Dhabi-GP, Yas Island

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:27:45,914 h
02. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +8,771
03. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, +10,093
04. Carlos Sainz (E), Ferrari, +24,892
05. George Russell (GB), Mercedes, +35,888
06. Lando Norris (GB), McLaren, +56,234
07. Esteban Ocon (F), Alpine, +57,240
08. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +76,931
09. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren, +83,268
10. Sebastian Vettel (D), Aston Martin, +83,898
11. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, +89,371
12. Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo, +1 Runde
13. Alex Albon (T), Williams, +1
14. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +1
15. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, +1
16. Mick Schumacher (D), Haas, +1
17. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1
18. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +3 Runden
19. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +3
Out
Fernando Alonso (E), Alpine, Wasserleck

WM-Schlussstand (nach 22 von 22 Rennen)

Fahrer
01. Verstappen 454 Punkte
02. Leclerc 308
03. Pérez 305
04. Russell 275
05. Sainz 246
06. Hamilton 240
07. Norris 122
08. Ocon 92
09. Alonso 81
10. Bottas 49
11. Ricciardo 37
12. Vettel 37
13. Magnussen 25
14. Gasly 23
15. Stroll 18
16. Schumacher 12
17. Tsunoda 12
18. Zhou 6
19. Albon 4
20. Latifi 2
21. De Vries 2
22. Nico Hülkenberg (D) 0

Konstrukteurspokal
01. Red Bull Racing 759 Punkte
02. Ferrari 554
03. Mercedes 515
04. Alpine 173
05. McLaren 159
06. Alfa Romeo 55
07. Aston Martin 55
08. Haas 37
09. AlphaTauri 35
10. Williams 8

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