Ausgerechnet im Wüstenstaat Bahrain sind für die Wintertests der Formel 1 diese Woche durchwachsene Bedingungen angesagt: Bewölkung, starker Wind und teilweise sogar Regen sind möglich.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Bevor die neue Saison Mitte März in Melbourne/Australien so richtig startet, stehen drei Testtage in Bahrain an. Von Mittwoch bis Freitag fahren alle Teams jeweils mit einem Auto insgesamt 24 Stunden auf dem Bahrain International Circuit, um Daten zu sammeln, an den Abstimmungen zu arbeiten und gegebenenfalls ein paar neue Teile auszuprobieren. Da das Reglement im Vergleich zum Vorjahr stabil ist, sind technisch wenige große Überraschungen zu erwarten. Die Boliden sind überarbeitete Versionen der Vorjahresautos. Das Wetter dürfte dafür aber umso mehr überraschen.
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Gefahren wird jeden Tag von 10 bis 19 Uhr Ortszeit, also 8 bis 17 Uhr mitteleuropäischer Zeit, unterteilt in eine vierstündige Vormittags-Session und eine vierstündige Nachmittags-Session. Die letzten gut anderthalb Stunden finden nach Sonnenuntergang statt. In der Regel teilen die Fahrer sich die Tage auf. Haas vermeldete bereits, dass Oliver Bearman am Mittwoch mit der frühen Session beginnt, Esteban Ocon dann am Nachmittag fährt. Am Freitag fahren sie in der gleichen Reihenfolge – und am Donnerstag übernimmt Ocon das frühe Zeitfenster, Bearman das späte.
Aber wie wird das Test-Wetter im Wüstenstart? Traditionell fuhr die Formel 1 die Wintertests lange in Barcelona/Spanien. Im Königreich Bahrain sind eigentlich sommerliche Temperaturen zu erwarten – allerdings bleibt es in diesem Jahr sehr durchwachsen.
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Für die drei Testtage sind Bewölkung und Temperaturen bis zu 17 bzw. am Freitag 19 Grad angesagt. Die Tiefsttemperaturen gehen auf 14 Grad runter, laut dem staatlichen Wetterdienst sogar auf bis zu 8 Grad.
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Neben der starken Bewölkung ist auch Wind angesagt! Am Freitag wird sogar mit Windgeschwindigkeiten bis zu 35 km/h gerechnet. Die teils tückischen Winde in Bahrain kennen die Fahrer schon – im Wüstenstaat weht stehts ein kräftiges Lüftchen.
Am Freitag dürfte es mit hohen Geschwindigkeiten und einem sandigen Sturm aber besonders ungemütlich werden. Besonders überraschend aber: Der staatliche bahrainische Wetterdienst sagt sogar leichten Regen am Mittwoch und Donnerstag vorher, der vor allem aber über Nacht oder in den frühen Morgenstunden kommen soll. Durch den starken Wind sind die Vorhersagen aber mit Vorsicht zu genießen.
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