Lewis Hamilton (Ferrari): «Das braucht nun mal Zeit»
Formel-1-Superstar Lewis Hamilton ist einer von nur Saudi-Arabien-GP-Siegern im Feld, neben Max Verstappen. Der Brite sagt, was der sich und Ferrari auf dem Jeddah Corniche Circuit zutraut.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Vier GP-Wochenenden sind gefahren, in Australien, China, Japan und Bahrain, und Ferrari-Ass Lewis Hamilton ist lediglich WM-Siebter. Ohne seine makellose Darbietung im China-Sprint (Sieg von Pole) sähe die Zwischenbilanz noch düsterer aus.
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Der 360-fache GP-Teilnehmer schätzt den Jeddah Corniche Circuit wie folgt ein: "Ich liebe diese Strecke. Sie ist verflixt schnell, fast alle Passagen werden in sehr hohem Tempo gefahren. Für den Fahrer ist das eine gewaltige Herausforderung, weil alles so irre schnell passiert. Die Oberfläche bietet erstaunlichen Grip, ist aber sehr glatt, das begünstigt eine Einstopp-Strategie." Hamilton hat nach dem Bahrain-GP einen Durchbruch gewittert. "Fakt ist einfach, dass man sich im Laufe der Jahre einen bestimmten Fahrstil aneignet, ich habe das bei Mercedes getan, Charles hat das im Ferrari getan. Es gab bislang kurze Phase, in welchen ich mich gut einbringen konnte, aber das Ziel muss darin bestehen, das jedes Mal zu tun, wenn ich einsteige."
Wie stuft Hamilton eigentlich den ganzen Wirbel um ihn bei Ferrari ein? "Nun, wir sprechen hier vom berühmtesten Rennstall der Welt. Natürlich ist das Interesse enorm, klar werden mehr Geschichten über Ferrari geschrieben, und die werden auch gelesen. Und jeder hat natürlich seine eigene Meinung. Und bislang ist nicht alles glatt gelaufen hier." "Aus meiner Erfahrung in all den Jahren weiss ich – du kannst die Dinge in einem Team nicht über Nacht ändern. Ich bin noch immer in einer Angewöhnungsphase, einige Lösungen werden wir schneller finden, andere werden ein wenig mehr Zeit in Anspruch nehmen. Gleichzeitig sehe ich es auch als meine Aufgabe, das Team in Schutz zu nehmen. Denn wenn ein Rennstall so unter der Lupe liegt, dann entsteht natürlich mehr Druck." "Ich erlebe ein Ferrari voller Leidenschaft und Enthusiasmus. Ich habe nicht den kleinsten Zweifel daran, dass wir unsere gemeinsamen Ziele erreichen werden. Aber da braucht Zeit."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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01. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:35:39,435 h 02. George Russell (GB), Mercedes, + 15,499 sec 03. Lando Norris (GB), McLaren, +16,273 04. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +19,679 05. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +27,993 06. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +34,395 07. Pierre Gasly (F), Alpine, +36,002 08. Esteban Ocon (F), Haas, +44,244 09. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +45,061 10. Oliver Bearman (GB), Haas, +47,594 11. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +48,016 12. Alex Albon (T), Williams, +48,839 13. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +56,314 14. Jack Doohan (AUS), Alpine, +57,806 15. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +60,340 16. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +64,435 17. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +65,489 18. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +66,872 Out Carlos Sainz (E), Williams, Unfallschaden Disqualifziert Nico Hülkenberg (D), Sauber, Bodenplatte zu stark abgeschliffen
WM-Stand (nach 4 von 24 Grands Prix und 1 von 6 Sprints) Fahrer 01. Norris 77 Punkte 02. Piastri 74 03. Verstappen 69 04. Russell 63 05. Leclerc 32 06. Antonelli 30 07. Hamilton 25 08. Albon 18 09. Ocon 14 08. Stroll 10 11. Gasly 6 12. Hülkenberg 6 13. Bearman 6 14. Tsunoda 5 15. Hadjar 4 16. Sainz 1 17. Alonso 0 18. Lawson 0 19. Doohan 0 20. Bortoleto 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 151 Punkte 02. Mercedes 93 03. Red Bull Racing 71 04. Ferrari 57 05. Haas 20 06. Williams 19 07. Aston Martin 10 08. Racing Bulls 7 09. Alpine 6 10. Sauber 6
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