George Russell (Mercedes): «Das war perfekt von Max»
Dritter Startplatz für George Russell (Mercedes) im Qualifying auf dem Jeddah Corniche Circuit, er muss sich nur Verstappen und Piastri beugen. «Ich habe nach dieser Quali sehr gemischte Gefühle.»
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Mercedes-Fahrer George Russell hat im Abschlusstraining zum Grossen Preis von Saudi-Arabien Startplatz 3 erkämpft, knapp hinter Max Verstappen (Red Bull Racing) und Oscar Piastri (McLaren).
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Der 27-jährige Brite ist mit seiner Platzierung nicht unzufrieden, aber so knapp hinter der Pole zu sein, das wurmt ihn dann doch: "Wäre mir Startplatz 3 vor der Quali offeriert worden, dann hätte ich sofort zugegriffen. Aber so wie die Quali verlaufen ist, ärgere ich mich nun etwas. Da wäre vielleicht doch noch etwas mehr drin gewesen." "Ob es gereicht hätte, um Max die Pole wegzuschnappen? Wahrscheinlich nicht. Ich fühle mich wirklich hin- und hergerissen. Der Druck in der letzten Runde war gewaltig. Max hat das mit seinen zwei Einsätzen sehr gut gemacht. Ich hingegen wusste – ich kann mir nicht den geringsten Fehler erlauben."
"Gut ist mein Startplatz, erfreulich ist auch der knappe Abstand zu Max. Aber eben: Du denkst dann immer – wenn ich hier noch ein wenig schneller hätte fahren können und da auch, dann … Aber letztlich ändert das alles nichts. Was mich angeht, so mangelte es in Kurve 1 ein wenig an Vertrauen, da voll reinzuhauen, mit den Reifen noch nicht in perfektem Zustand. Da habe ich sicher Zeit liegenlassen." "Was das Rennen angeht, so wird mal alles von der Action nach dem Start abhängen. McLaren hat den Speed, um das hier nach Hause zu fahren. Wenn Oscar in Führung geht, dann ist das aus meiner Sicht gegessen. Wenn Max hingegen in Führung geht, dann ist alles möglich. Überholen kann man hier, im Gegensatz zu Japan. Und wir fahren mit weicheren Reifen als im Vorjahr, das wird auch eine Rolle spielen." Die Statistik spricht gegen Russell, wenn es um die Erfolgsaussichten im Grand Prix geht, und auch gegen den zweitplatzierten Oscar Piastri: Noch kein Saudi-Arabien-GP ist von den Rängen 2 und 3 gewonnen worden.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:27,294 min 02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:27,304 03. George Russell (GB), Mercedes, 1:27,407 04. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:27,670 05. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:27,866 06. Carlos Sainz (E), Williams, 1:28,164 07. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:28,201 08. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:28,204 09. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:28,367 10. Lando Norris (GB), McLaren, ohne Zeit im Q3 11. Alex Albon (T), Williams, 1:28,109 12. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:28,191 13. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:28,303 14. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:28,418 15. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:28,648 16. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:28,645 17. Jack Doohan (AUS), Alpine, 1:28,739 18. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:28,782 19. Esteban Ocon (F), Haas, 1:29,092 20. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:29,462
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