Ralf Schumacher über Max Verstappen: Hartes Urteil
Der vierfache Formel-1-Champion Max Verstappen hat in seiner Karriere sehr viel richtig gemacht. GP-Sieger Ralf Schumacher weist auf einen Punkt hin, für den der Niederländer Kritik verdient.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Es war jahrelang ein Fixpunkt in jedem Formel-1-Vertrag, und wohl auch heute noch Teil der Abkommen – die Fahrer müssen auf Risiko-Sportarten verzichten. Ein Klassiker ist Skilauf.
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Es gehört auch zur Formel 1, dass viele Stars auf solche Verbote pfeifen und in ihrer Freizeit tun und lassen, was sie wollen. Vor kurzem rückte der vierfache Formel-1-Champion Max Verstappen auf dem Nürburgring mit einem Ferrari GT3 aus. Klar war das Pseudonym Franz Hermann kein Schutz vor einem Riesenrummel um den 27-jährigen Niederländer.
In den sozialen Netzwerken entstand ebenfalls ein Wirbel, Tenor unter den Motorsport-Fans: Endlich wieder mal ein Formel-1-Fahrer, der auch etwas Anderes fährt. Aber nicht alle sind vom Ausflug von Max begeistert. Ralf Schumacher (49), der langjährige Formel-1-Experte unserer Kollegen von Sky, kommt im Podcast Backstage Boxengasse zu einem harten Urteil: "Wenn ich ein Teamchef wäre, hätte ich Verstappen gefragt, ob er seine Tassen noch in der richtigen Reihenfolge im Schrank hat. Ein solcher Ausflug ausgerechnet auf der berüchtigten Nordschleife, das ist nicht sehr intelligent." "Ich weiss, dass viele Leute solche Worte nicht hören wollen. Aber Entschuldigung – ich finde die Nürburgring-Nordschleife brandgefährlich. Und das lässt sich nicht schönreden, besonders auf diesem Niveau und bei diesen Geschwindigkeiten." Schumacher, der sechs seiner 180 Formel-1-GP gewinnen konnte, vertieft: "Es kam die Zeit, da wurden DTM-Autos auf der Nordschleife verboten, weil sie zu schnell geworden waren. Aber diese GT3-Flitzer, die sind wahnsinnig schnell. Da ist so schnell etwas passiert." "Ein Einsatz im GT3-Auto, okay, das kann ich verstehen, aber wieso musste es ausgerechnet die Nordschleife sein?"
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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