Lewis Hamilton: Ferrari-Teamchef fordert mehr Ruhe
Ferrari-Superstar Lewis Hamiton (40) hat in Imola sein bestes GP-Ergebnis 2025 eingefahren: kampfstarker Vierter. Danach spricht Ferrari-Teamchef über ein Thema, das ihn ein wenig stört.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Das war der Lewis Hamilton, den die Fans bewundern: Von Startplatz 12 kommend preschte der englische Ferrari-Superstar beim Grossen Preis der Emilia-Romagna zum vierten Rang und liess sich nachher von den begeisterten Tifosi feinern.
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Bei Hamilton fallen extreme Höhen und Tiefen auf: An den meisten GP-Wochenenden in argen Nöten, dann, scheinbar wie aus dem Nichts, Pole-Position für den Sprint von China, in der Folge eine makellose Fahrt zum Sieg in Shanghai. Dann aber wieder blasse Rennen voller Probleme, mit dem nervösen Heck des Ferrari (mit dem Leclerc besser leben kann), mit Bremsen, die Hamilton nicht munden, weil er jahrelang Produkte von Carbone Industries gefahren ist, Ferrari aber Material von Brembo verwendet.
Zwischendurch wirkte Hamilton schon fast resigniert, als er zu Protokoll gab: "Immer wieder das Gleiche, gute Ansätze im Training, aber dann können wir das in der Quali nicht umsetzen und werden mit schlechten Startplätzen bestraft." Der erfolgreichste aller Formel-1-Fahrer sprach auch davon, dass gewisse Eigenheiten seines Autos für 2025 überhaupt nicht zu beheben seien. Daraus entstanden Gerüchte, dass Hamilton die Saison abhake oder sogar Ende 2025 den Bettel hinwerfen könnte. Was beides nicht stimmt. Und nun also Imola: Grandiose Darbietung, Hamilton nur knapp hinter dem drittplatzierten Piastri im Ziel, also endlich alles in Butter? Ferrari-Teamchef Fred Vasseur meint: "Wir müssen mit all dem ein wenig aufhören, finde ich. Jeder Fahrer arbeitet unablässig an sich selber, in enger Kooperation mit dem Team, um einen besseren Job zu machen." "Es ist durchaus nicht so, dass bei Lewis an einem Samstag nichts zusammenpasst und er dann als grosser Magier am Sonntag auf einmal eine perfekte Leistung zeigt." "Natürlich hat er in China einen tollen Job gemacht und auch jetzt im Rennen von Imola. Wir kommen schrittweise unserem Ziel näher, konkurrenzfähiger zu werden. Aber wir brauchen da ein wenig mehr Ruhe."
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Imola-GP, Autodromo Internazionale Enzo e Dino Ferrari
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:31:33,199 h 02. Lando Norris (GB), McLaren, +6,109 sec 03. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +12,956 04. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +14,356 05. Alex Albon (T), Williams, +17,945 06. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +20,774 07. George Russell (GB), Mercedes, +22,034 08. Carlos Sainz (E), Williams, +22,898 09. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +23,586 10. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +26,446 11. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +27,250 12. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +30,296 13. Pierre Gasly (F), Alpine, +31,424 14 Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +32,511 15. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +32,993 16. Franco Colapinto (RA), Alpine, +33,411 17. Oliver Bearman (GB), Haas, +33,808 18. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +38,572 Out Kimi Antonelli (I), Mercedes, Gasmechanismus Esteban Ocon (F), Haas, Motor
WM-Stand (nach 7 von 24 Grands Prix und 2 von 6 Sprints) Fahrer 01. Piastri 146 Punkte 02. Norris 133 03. Verstappen 124 04. Russell 99 05. Leclerc 61 06. Hamilton 53 07. Antonelli 48 08. Albon 40 09. Ocon 14 10. Stroll 14 11. Sainz 11 12. Tsunoda 10 13. Gasly 7 14. Hadjar 7 15. Hülkenberg 6 16. Bearman 6 17. Alonso 0 18. Lawson 0 19. Doohan 0 20. Bortoleto 0 21. Colapinto 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 279 Punkte 02. Mercedes 147 03. Red Bull Racing 131 04. Ferrari 114 05. Williams 51 06. Haas 20 07. Aston Martin 14 08. Racing Bulls 10 09. Alpine 7 10. Sauber 6
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