Oscar Piastri (McLaren): Verstappen-Pole kein Schock
Dritter Startplatz für Oscar Piastri beim Abschlusstraining zum Traditions-GP von Italien. Der WM-Leader muss sich in Monza Max Verstappen und Lando Norris beugen: «Gut ist nicht gut genug.»
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Klar hatte WM-Leader Oscar Piastri mit einem Start in der ersten Startreihe geliebäugelt, aber an diesem Tag in Monza musste er sich Max Verstappen und Lando Norris beugen: Startplatz 3 zum Grossen Preis von Italien.
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Was sagt die Monza-Rennstatistik über die Erfolgaussichten eines Piloten von P3 aus? Die sind ziemlich mässig: Seit 2018 (Lewis Hamilton) hat kein Fahrer mehr von diesem Startplatz gewonnen, vor Hamilton gelang dies zum zweitletzten Mal Michael Schumacher 1996. Zwei Siege also in fast dreissig Jahren. Seit 2021 stand kein Fahrer von P3 aus mehr auf dem Siegerpodest. Auch nicht ermutigend. Piastri bleibt, wie meist, ganz gelassen: "Ich könnte jetzt nicht sagen, dass ich ein grosses Problem gehabt hätte. Meine Runde war gut, aber nicht gut genug. Alles in allem war das eine anständige Leistung, und ich konnte mich im Laufe der Quali auch steigern. Aber wenn die Abstände so knapp sind und die Anderen so gut fahren, bist zu eben ganz schnell mal Dritter statt Erster."
"Die Konkurrenz macht uns hier das Leben ordentlich schwer, Max ist im RBR-Auto verflixt schnell, und auch der Speed von Ferrari und Mercedes ist nicht zu verachten. Von daher kommt das alles nicht so überraschend." "In Q1 habe ich mich schwergetan, in Q2 und Q3 lief es besser; nicht berauschend, aber okay. Das Ergebnis ist für mich kein Schock, es hat sich das ganze Wochenende lang angekündigt, dass dies hier eine knappe Kiste werden würde." "Meine Aufgabe für Sonntag ist einfach – ich muss um zwei Ränge vorrücken! Ich glaube, es ist noch alles drin für mich, denn unser Auto ist im Renntrimm so gut wie eh und je. Aber grundsätzlich ist unsere Aufgabe hier in Italien ein wenig kniffliger als sonst." "Was die WM angeht, so ändere ich an meiner Vorgehensweise nichts: Ein Rennen ums andere, das Beste versuchen, alles Andere ergibt sich von selber."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:18,792 min 02. Lando Norris (GB), McLaren, 1:18,869 03. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:18,982 04. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:19,007 05. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:19,124 * 06. George Russell (GB), Mercedes, 1:19,157 07. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:19,200 08. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:19,390 09. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:19,424 10. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:19,519 11. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:19,446 12. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:19,498 13. Carlos Sainz (E), Williams, 1:19,528 14. Alex Albon (T), Williams, 1:19,583 15. Esteban Ocon (F), Haas, 1:19,707 16. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:19,917 17. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:19,948 18. Franco Colapinto (RA), Alpine, 1:19,992 19. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:20,103 20. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:20,279 * Rückversetzung um fünf Ränge fürs Rennen
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