Bernie Ecclestone: «McLaren gehört wieder Ron Dennis»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Bernie Ecclestone ist überzeugt, dass die McLaren-Teilhaber aus Bahrain ihre Anteile an Ron Dennis verkauft haben

Bernie Ecclestone ist überzeugt, dass die McLaren-Teilhaber aus Bahrain ihre Anteile an Ron Dennis verkauft haben

Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone verriet: «Mumtalakat hat nichts mehr mit dem Rennstall zu tun.» Doch McLaren dementiert den Ausstieg der Teilhaber aus Bahrain.

Die Verkündung von Formel-1-Chefpromoter Bernie Ecclestone, dass Ron Dennis bei McLaren wieder die Mehrheit übernommen hat, sorgte für Aufregung im britischen Blätterwald. Denn der Traditionsrennstall aus Woking hatte erst in dieser Woche als letztes Formel-1-Team die Fahrer-Paarung für die Saison 2015 bekanntgegeben. Neben Fernando Alonso soll 2009er-Weltmeister Jenson Button angreifen.

Der Präsentation des Fahrer-Duos soll Gerüchten zufolge ein Streit über die Fahrerwahl hinter den Kulissen vorausgegangen sein. Dabei soll sich Dennis zusammen mit Sportdirektor Eric Boullier für den Verbleib des jungen Magnussen stark gemacht haben, während Mansour Ojjeh sowie die Bahrainis von Mumtalakat, die als Anteilseigner mitbestimmen dürfen, auf den erfahrenen Button setzen wollten und sich offenbar auch durchsetzten.

Nun soll Dennis gemäss Ecclestone die 50 Prozent der Mumtalakat-Gruppe übernommen haben. Dies verriet der 84-jährige Brite im Gespräch mit Forbes-Journalist Christian Sylt und einigen weiteren britischen Medienvertretern: «Mumtalakat hat nichts mehr mit dem Team zu tun. Die haben ihre Anteile an Ron verkauft. Er muss bis zu einem gewissen Zeitpunkt das Geld überweisen, sonst muss er die Anteile wieder zurückgeben. Aber derzeit gehört Ron die Mehrheit des Unternehmens.»

McLaren beteuert hingegen, dass noch kein Verkauf stattgefunden habe und auch kein kompletter Ausstieg eines Teilhabers geplant sei (mehr dazu). Dennis braucht auch gar nicht die ganzen 50 Prozent der Anteile der Mumtalakat-Gruppe zu übernehmen, um die Mehrheit an der McLaren Group zurück zu erlangen, da er – wie die TAG-Gruppe von Mansour Ojjeh auch – schon 25 Prozent der Anteile besitzt.

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