Motorsport und Covid-19-Virus: Fragen und Antworten

Von Esther Babel
IDM
Alex Polita ist startklar

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Der Deutsche Motorsportverband hat eine Task Force gebildet und informiert aktuell über alles rund um Motorsportveranstaltungen und die Corona-Pandemie sowie die dadurch geänderten Bedingungen.

Der DMSB ist sich als Spitzensportverband seiner Verantwortung gegenüber seinen Mitgliedsvereinen, den Sportlern und Teams, den Zuschauern und allen sonst im Motorsport aktiven Institutionen und Personen bewusst, so steht es aktuell auf der Website des Verbands. Angesichts der weltweiten Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus hat der DMSB eine Task-Force gebildet, die tagesaktuell die Entwicklungen verfolgt und auf der Basis der vorliegenden Informationen Maßnahmen in die Wege leitet und Handlungsempfehlungen für alle Motorsport-Akteure ausspricht. Diese steht auch mit staatlichen Behörden sowie anderen Verbänden im engen Austausch.

Ziel des DMSB ist es, das Infektionsrisiko für Lizenznehmer und andere Beteiligte soweit es geht zu minimieren. Soweit sinnvoll, können dazu auch organisatorische und bürokratische Vorgaben seitens des DMSB außer Kraft gesetzt werden. Grundsätzlich ist eine Abweichung von den nationalen und internationalen Sportgesetzen – die den sichereren und sportlich-fairen Ablauf der Veranstaltungen gewährleisten – aber nicht möglich.

Für allgemeine, fachlich und sachlich fundierte Informationen zum Covid-19-Virus empfehlen wir die FAQ-Seiten des Robert-Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

DMSB-Geschäftsstelle

Die Geschäftsstelle des DMSB wird bis voraussichtlich 31. August 2020 auch während der Corona-Pandemie weiterhin von Montag bis Freitag zwischen 9:00 Uhr und 15:00 Uhr per E-Mail (info@dmsb.de) und Telefon (069/633007-0) erreichbar sein. Zum Schutz der Kunden und Mitarbeiter sind persönliche Besuche bis auf Weiteres nicht möglich.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen wie gewohnt unter den bekannten Kontaktdaten telefonisch und via E-Mail für Fragen und Anliegen zur Verfügung. Trotzdem kann es in den nächsten Wochen zu Verzögerungen und längeren Bearbeitungszeiten kommen, da einige Abteilungen aufgrund von Kurzarbeit nicht durchgehend besetzt sein werden.

Motorsport in Deutschland

Das öffentliche Leben in Deutschland ist derzeit noch durch vielfältige Restriktionen eingeschränkt. Die Durchführung von Motorsportveranstaltungen erscheint im Zuge der stufenweisen Lockerung von Einschränkungen wieder möglich zu werden. Da bis Oktober 2020 generell keine Großveranstaltungen durchgeführt werden dürfen, bleibt dies vorerst auf kleinere Veranstaltungen (inklusive Trainings, Fahrevents etc.) beschränkt. Weitere Einzelheiten werden durch die Bundesländer und zuständigen Behörden regional unterschiedlich geregelt.

Bei Motorsportveranstaltungen jeder Größenordnung sollte davon ausgegangen werden, dass ein weiterhin erhöhtes Infektionsrisiko mit ansteckenden Krankheiten wie Covid-19 besteht. Alle Veranstalter, Sportwarte, Fahrer, Teams und jeder weitere in Motorsportveranstaltungen involvierter Akteure müssen deshalb die, regional im Einzelfall unterschiedlichen, Vorschriften beachten. Ungeachtet dessen muss bei Motorsportveranstaltungen jeglicher Größenordnung außerdem auf die Einhaltung der gängigen Präventionsmaßnahmen geachtet werden (z. B. Handhygiene, Abstandsgebot, Tragen von Mund-Nasen-Schutz, weitgehende Reduzierung der Nutzung geschlossener Räume).

Darüber hinaus ist die Möglichkeit zur Identifikation von Anwesenden bei später festgestellten größeren Infektionsgeschehen ein Schlüssel zur Bekämpfung der Corona/Covid-19-Pandemie. Deshalb sollte sichergestellt werden, dass sich Teilnehmer, Sportwarte / Helfer, Teammitglieder und alle weiteren mit der Veranstaltung befassten Personen identifizieren und Kontaktdaten hinterlassen (auf die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen ist dabei zu achten). Dies gilt auch für Zuschauer.

Um eine Richtschnur zu geben und auch Hilfestellungen für den Umgang mit den spezifischen Besonderheiten von Motorsportveranstaltungen zu liefern, haben die Experten des DMSB ein Dokument mit Handlungsempfehlungen für die Durchführung von Motorsportveranstaltungen zusammengestellt, das bei Bedarf sukzessive erweitert wird.
Zentrale Gedanken dieser Handlungsempfehlungen sind die Betonung der Eigenverantwortlichkeit jedes einzelnen Motorsport-Akteurs, der Appell, alle bestehenden (regionalen und nationalen) Vorschriften strikt zu beachten und sich im Zweifel mit den zuständigen Behörden abzustimmen, mit den Handlungsempfehlungen des DMSB ein Bündel von Hinweisen, Informationen und möglichen Maßnahmen zu liefern, das für die individuellen Bedürfnisse einer Veranstaltung mit Leben gefüllt werden muss.

DMSB unterstützt Corona-Warn-App

Der DMSB unterstützt den Einsatz der Corona-Warn-App der Bundesregierung als wichtige Maßnahme im Kampf gegen die Verbreitung des Corona-Virus.
Die App steht zur freiwilligen Nutzung zur Verfügung und ist ein weiterer Baustein im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Sie soll dabei helfen, Infektionsketten schnell zu erkennen und zu durchbrechen. Die Corona-Warn-App kann im App Store und via Google Play heruntergeladen werden.

Unterstützungsleistungen für Fahrer

Wegen der sehr unterschiedlichen Akteure gibt es derzeit keine speziell auf Motorsportler ausgerichteten Hilfsangebote, denn je individueller Situation können ganz unterschiedliche Leistungen in Betracht kommen. Im Folgenden sind einige Angebote aufgelistet, die Aufzählung wird regelmäßig erweitert.

Hilfe durch den DMSB

Reglements bis Ende 2021 eingefroren. Auch der DMSB trägt durch Senkung oder den Verzicht auf Gebühren sowie Anpassungen in den Regelwerken dazu bei, die Folgen der Pandemie abzufedern. Die wohl weitreichendste Maßnahme ist dabei das Einfrieren der technischen und sportlichen Reglements bis Ende kommenden Jahres. Für alle vom DMSB verantworteten Prädikate – also vor allem die Läufe zu den verschiedenen Deutschen Meisterschaften – gelten also grundsätzlich die Regeln der Saison 2020 im Jahr 2021 unverändert weiter. Dies entlastet nicht nur die Budgets der teilnehmenden Teams und Fahrer, sondern trägt auch dem Umstand Rechnung, dass die Winterpause 2020/21 voraussichtlich verkürzt ist und weniger Zeit für Auf- und Umbau von Fahrzeugen bieten wird.

Daneben setzt der DMSB weitere Maßnahmen für seine Lizenznehmer während der Corona-Pandemie um. Unter anderem erhalten alle Inhaber einer Jahreslizenz (ab Lizenzstufe Nat. B) einen kostenfreien Zugang zum E-Learning für die SimRacing- Lizenz.

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